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Straubenhardt Der trockene Boden hat kaum Reserven

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Die Waldbrandgefahr in der Region steigt durch die Trockenheit in den nächsten Tagen weiter an.Fotos: Mutschler Foto: Schwarzwälder Bote

Die andauernde Trockenheit und die sommerlichen Temperaturen sorgen für eine erhöhte Waldbrandgefahr – auch in Straubenhardt. Förster Michael Bruder ist für das Revier zuständig und sagt dem Schwarzwälder Boten, dass die Situation überall kritisch sei.

Straubenhardt. Durch die vergangenen beiden Regentage habe sich die Situation etwas verbessert, erklärt Förster Bruder. "Es kam aber nicht so viel von oben runter, dass es lange hält", sagt er. Der trockene Boden hat kaum Reserven und könne auch kaum Wasser aufnehmen. "Entweder fließt das Wasser gleich ab, oder aber es geht nicht in den Boden", erklärt Bruder. Inzwischen sei die Situation im Straubenhardter Wald überall gleich kritisch. "Früher dachte man noch, dass die Waldbrandgefahr bei gewissen Baumarten erhöht ist, davon ist man aber abgekommen", sagt der Förster.

Laut dem deutschen Wetterdienst ist die Waldbrandgefahr im Südwesten an den nächstgelegenen Messstellen in Pforzheim-Ispringen und Neubulach-Oberhaugstett momentan (Stand 6. August) auf der Gefahrenstufe drei, was bei fünf Stufen mittlere Gefahr darstellt. Aber die kommenden Tage soll das Thermometer wieder auf über 30 Grad steigen, was diesen Wert weiter ansteigen lassen könnte.

Die Feuerstellen im Enzkreis sind derzeit aber noch nicht gesperrt. "Wenn es nicht besser wird, werden die sicher auch gesperrt", meint Bruder. Bereits im April dieses Jahres gab es eine lange Trockenphase, die sich jetzt wiederholen könnte. In den vergangenen fünf Jahren sei es außerdem schlimmer geworden, berichtet Bruder. Lange Trockenphasen und immer heißere Perioden machen der Natur zu schaffen.

Mit Beginn der Sommerferien könnten sich künftig auch viel mehr Menschen im Wald aufhalten.

Bis Oktober gilt ein allgemeines Rauchverbot in den Wäldern von Baden-Württemberg. Was Besucher außerdem beachten sollten: "Es dürfen keine Grills gezündet werden, selbst wenn sie erhöht stehen", erklärt Bruder. Feuermachen ist nur an festen Stellen erlaubt. Dort sei es ohnehin nur erlaubt. Nach Zahlen der Landesforstverwaltung gab es im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg 17 Waldbrände auf einer Gesamtfläche von insgesamt 6,45 Hektar. Forstminister Peter Hauk (CDU) appellierte vergangene Woche in Stuttgart auch an alle Waldbesucher: "Ein umsichtiges Verhalten ist die Grundvoraussetzung, um Waldbrände zu vermeiden".

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