Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Straubenhardt Bäume fallen für Verkehrssicherheit

Von
Den abgestorbenen Buchen geht es an den Kragen. Foto: Jänsch

Straubenhardt-Ottenhausen - Schon im Sommer waren die Ausmaße der vergangenen Dürrejahre an den oftmals kahlen Buchen abzulesen. Jetzt werden die toten Bäume gefällt, damit die Verkehrssicherheit entlang der Straßen weiterhin gewährleistet werden kann.

"Wumms!" Mit einem tierisch dumpfen Schlag fällt die tonnenschwere Buche auf den belaubten Waldboden. Dann machen sich die Forstarbeiter daran, den Stamm von den Ästen zu befreien, bevor er von schwerem Gerät aus dem Unterholz gezogen wird. Entlang der Arnbacher Straße (Kreisstraße 4542), kurz vor dem Ortseingang Ottenhausen, wird so oder so ähnlich mit vielen toten Buchen verfahren.

Mehr als zwei Wochen sind Straubenhardts Revierförster Michael Bruder und sein Team in diesem Gebiet schon im Einsatz. Ihr Ziel: Die Gefahr entlang der Straßen zu beseitigen. Denn die Buchen, die in den vergangenen Jahren durch Trockenheit und Hitze zu wenig Wasser bekommen haben, könnten durch abbrechende Äste oder gar durch Entwurzelung vom Wind leicht zur Gefahr für Verkehrsteilnehmer werden.

Eigentlich hatte Bruder bereits vor einigen Monaten Vollsperrungen beantragt. Beginnen wollte er mit der Entnahme der Bäume im Oktober. Bekommen hat der Revierförster lediglich Teilsperrungen – und die auch erst Ende November. Weil Bruder die Verkehrssicherungspflicht in seinem Gebiet obliegt, habe der Förster in den vergangenen Monaten zunehmend ein "mulmiges Gefühl" gehabt. Doch andererseits seien zur Zeit im gesamten Enzkreis "spezielle Maschinen", sogenannte Fällkräne, für die Arbeiten im Einsatz. "Deren Kapazitäten sind begrenzt, die können auch nicht überall sein", so der Förster weiter.

Bruder schätzt, dass entlang der Arnbacher Straße gut 300 Festmeter Holz geerntet werden müssen. Bis Mitte der Woche sollen die Arbeiten entlang dieser Kreisstraße zwischen Arnbach und Ottenhausen abgeschlossen sein.

Im Frühjahr werden junge Eichen gesetzt

Auf der einen Seite der Arnbacher Straße sieht man, dass bereits viele junge Bäume nachwachsen. Auf der anderen Seite sieht es hingegen noch recht kahl aus. "An den besonders lichten Stellen werden wir im Frühjahr Eichen nachsetzen", erklärt Bruder. Diese bräuchten für ein gesundes Wachstum nämlich besonders viel Licht. Und von den Eichen glaubt man, dass sie widerstandsfähiger gegen zunehmende Trockenheit und wärmere Temperaturen sind. "Bei den Eichen hatten wir jetzt in diesem Jahr keine größeren Schäden", berichtet Straubenhardts Revierförster, "die scheinen das besser zu vertragen."

Für Verkehrsteilnehmer auf der K4542 kann es aufgrund der Arbeiten bis Mitte dieser Woche noch zu leichten Beeinträchtigungen kommen. Eine manuell geschaltete Ampel stoppt den Verkehr bei jeder Baumfällung für einen kurzen Moment. Auch wenn die Bäume in aller Regel Richtung Wald und nicht Richtung Straße gefällt werden, ist die zusätzliche Sicherheitsvorkehrung dringend zu beachten.

Ihre Redaktion vor Ort

Bernd Mutschler

Fax: 07051 130891

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.