Am Ende der virtuellen Zukunftswerkstatt hoben alle gemeinsam das Glas auf eine gute Zukunft Straubenhardts.Screenshot: Helbig Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Gemeinde Straubenhardt beteiligt sich am Projekt "Der Ländliche Raum für Zukunft"

Wie 13 andere Kommunen in Baden-Württemberg auch beteiligt sich die Gemeinde Straubenhardt an dem Projekt "Der Ländliche Raum für Zukunft". Kern des Projekts ist es, die Gemeinde auf einen guten Weg für die Zukunft zu führen.

Straubenhardt. "Wie wollen wir in Straubenhardt in Zukunft zusammen leben?" Dieser Frage soll im Rahmen des Projekts "Der Ländliche Raum für Zukunft" nachgegangen werden. Mit knapp 40 Teilnehmern fand nun kürzlich eine virtuelle Auftaktveranstaltung dazu statt. Es ist ein Förderprojekt des Gemeindetags Baden-Württemberg, an dem bislang 13 Gemeinden in ganz Baden-Württemberg teilnehmen.

Die Teilnehmer bildeten einen gesellschaftlichen Querschnitt Straubenhardts ab. Mit dabei waren Bürger, Vertreter von Kommune, Kirche, Vereinen und anderen Institutionen. Unterrepräsentiert war lediglich die Jugend Straubenhardts. Die Zusammensetzung kann sich jedoch in den Workshops noch ­ändern.

Schritt hin zum erfolgreichen Entwicklungskonzept

Bürgermeister Helge Viehweg ermunterte alle Beteiligten, ihre Ideen und Vorschläge ohne Scheu einzubringen. Das Projekt sei eine Fortführung der Bürgerbeteiligungsprozesse in Straubenhardt, wie der Reihe, "Wir müssen reden", der Jahresauftaktveranstaltung oder des Standortmarketings, bei denen schon viele Ideen entstanden seien. Diese Ergebnisse sollen auch wieder mit auf den Tisch kommen.

Das Projekt sei ein Schritt hin zum Gemeindeentwicklungskonzept. Viehweg bedauerte, dass man sich nicht persönlich treffen könne. Alle seien Corona-müde, aber vielleicht werde man das Projekt schon bald als Präsenzveranstaltung weiterführen ­können.

Der Minister für Ländlichen Raum, Peter Hauk, schickte seine Grußbotschaft per Videoclip und betonte, der ländliche Raum sei besonders leistungsstark und könne als ökonomische und ökologische Kraftquelle des Landes betrachtet werden.

Moderiert wurde der Abend von Sandra Holzherr und Roswitha McLeod vom Gemeindenetzwerk Bürgerliches Engagement. Dass die Netz- und Videotechnik fast reibungslos funktionierte, dafür waren Uli Sailer und sein Team zuständig.

Arbeit wird nun in vier weiteren Workshops fortgeführt

Die Teilnehmer hatten Gelegenheit, sich direkt über eine Sprachverbindung und auch über Chat-Nachrichten zu beteiligen. Die Moderatorinnen präsentierten zunächst eine Reihe von Themen, die in Straubenhardt schon präsent sind, wie Bürgerbeteiligung, Digitalisierung, Integration oder Klimaschutz.

Dazu brachte die Runde weitere Themenbereiche ein. In vier Arbeitsgruppen, Nachhaltigkeit, Wohnen und Leben im ländlichen Raum, Mobilität/Verkehr der Zukunft sowie Artenschutz, Klimaschutz und Umweltschutz, hatten die Teilnehmer nun Gelegenheit, weitere Ideen einzubringen und es wurden Arbeitspapiere als Grundlage für die kommenden Veranstaltungen aufgestellt.

Weiter geht es nun mit vier Workshops, die für den 17., 22. und den 29. Juni sowie am 19. Juli jeweils von 18.30 bis 21 Uhr geplant sind. Am 26. Juli sollen die Ergebnisse präsentiert und Perspektiven zur Umsetzung aufgezeigt werden. Am Ende des Prozesses soll eine Art "Roadmap" stehen, wie sich Straubenhardt in Zukunft weiterentwickeln könnte.

Am Ende der Veranstaltung hoben alle das Glas für ein Erinnerungsfoto und auf den Erfolg des Zukunftsprojekts.

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