So mancher Autofahrer ignoriert die Verbotsschilder geflissentlich. (Symbolfoto) Foto: © Bergfoto – stock.adobe.com

Straßensperrungen nach Schneefall sollten berücksichtigt werden. Befahren auf eigene Gefahr.

Es hat sich gezeigt: Schneemassen erforderten Flexibilität von Räumdiensten und Verkehrsteilnehmern – und Disziplin. Die Stadtverwaltung Dornhan jedenfalls bittet darum, künftige Straßensperrungen im Stadtgebiet und zwischen den Ortsteilen zu respektieren.

Dornhan - Mehrere Fahrer hatten nach den heftigen Schneefällen der jüngsten Zeit die Sperrschilder der zuständigen Behörden missachtet, obwohl einige Strecken rund um Dornhan aus Sicherheitsgründen noch nicht freigegeben werden konnten. Gründe für die Sperrung waren winterliche Straßenverhältnisse, drohender Schneebruch und die notwendige Entfernung von Bäumen in Wäldern und an Stromtrassen.

Gute Organisation

Besonders betroffen war Leinstetten, da drei von vier möglichen Zufahrten gesperrt waren. Trotzdem erfolge die verkehrswidrige Durchfahrt in solchen Fällen auf eigene Gefahr, teilte Bürgermeister Markus Huber mit. Zukünftig strebe man einen verbesserten Informationsfluss mittels einer App an. Dem städtischen Räumdienst bestätigte Huber gute Arbeit angesichts der großen Herausforderungen durch die Schneemassen. Trotz zweier Krankheitsfälle sei das Menschenmögliche getan worden, um wichtige und gefährliche Straßen freizuräumen. Auch aus der Bevölkerung habe es positive Resonanz gegeben.

Die Festsetzung klarer Prioritäten und die gute Organisation hätten sich bewährt. Zur Entlastung könne man auf gute Dienstleister zurückgreifen. Auch die Stadträte brachten ihre Anerkennung zum Ausdruck und baten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis sowie eine an die Witterung angepasste Verhaltensweise.

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