Strahlende Gesichter beim Zerschneiden des Bandes (von links): Alexander Krämer (Bauhof), Bernhard Kaspar (Bürgermeister-Stellvertreter), Mike Lauble (Hauptamt), Bürgermeister Martin Aßmuth, Hannes Grafmüller (Geschäftsführer), Andreas Ostermann (Bauleitung) und Arnold Allgaier (Bürgermeister-Stellvertreter). Foto: Störr

Mit einem kleinen Fest für die Anwohner ist die Hofstetter Bühlstraße am späten Dienstagnachmittag frei gegeben worden. Die Komplettsanierung auf einer Länge von 200 Metern und mit einem Gefälle von 15 Prozent hatte im September begonnen.

Bürgermeister Martin Aßmuth freute sich über die große Beteiligung der Anwohner, die in den vergangenen Monaten mit vielen Einschränkungen zurechtkommen mussten. „Es war eine der wichtigsten Straßensanierungen der vergangenen Jahre“, bilanzierte der Bürgermeister.

 

Das Erfordernis sei hinlänglich bekannt gewesen, allerdings habe die Sanierung des Ortskerns Priorität gehabt. Die Bühlstraße sei dann – als Hauptzufahrt in den oberen Teil des Dorfes - quasi zur Abrundung des Ortskerns in Angriff genommen worden. „Wohl wissend, dass wir mit der Kreuzstraße die nächste große Herausforderung haben“, erklärte Aßmuth.

Im November 2021 sei das Ingenieurbüro Kappis mit der Planung beauftragt und die Entwurfsplanung im September 2022 durch den Gemeinderat beschlossen worden.

475 500 Euro in den Haushalt eingestellt

Die Vergabe des Auftrags erfolgte dann im Juli 2023 an die Zeller Firma Grafmüller. Damals waren fünf Angebote abgegeben worden, für knapp 550 000 Euro brutto wurde der Zuschlag erteilt. Im Haushalt des vergangenen Jahres waren netto 475 500 Euro eingestellt worden, innerhalb der einzelnen Positionen hatten sich einige Verschiebungen gegenüber dem Planansatz ergeben. Am Ende entfielen von den Nettokosten in Höhe von 461 600 Euro auf den Straßenbau 265 650 Euro, auf den Entwässerungskanal 173 300 Euro und auf die Wasserleitung 22 650 Euro.

Im Gemeinderat sei man beruhigt gewesen, als der begleitende Ingenieur Roland Richter immer wieder bestätigt hatte: „Wir kommen hin.“ Die Bauzeit sei bis Ende April geplant gewesen und habe sich lediglich durch eine kurze Schlechtwetterphase mit Bodenfrost verschoben.

Dank an die Anwohner für konstruktives Miteinander

Den Anwohnern galt ein besonderes Dankeschön für das konstruktive Miteinander und die Kompromissbereitschaft, um gute Lösungen zu finden. Immerhin musste die Wasserleitung weg vom privaten Gelände in den öffentlichen Straßenraum bewerkstelligt und eine durchgehende Asphalt-Fahrbahn mit mindestens vier Meter Breite geschaffen werden.

Mit einem großen „Danke“ in alle möglichen Richtungen leitete Bürgermeister Martin Aßmuth schließlich zur Freigabe durch das feierliche Zerschneiden des Absperrbandes über.

Weitere Maßnahmen

Der Schutzstreifen für Fußgänger sei öfter diskutiert worden und habe sich als absolut richtige Entscheidung erwiesen. Im Mai sei dann noch kurzfristig entschieden worden, ein kleines Stück beschädigter Straße im Bereich Alter Weg/Lindengarten zu sanieren.