Mitunter gibt es kaum ein Durchkommen: Der Straßenmusiksonntag zieht gerade am Nachmittag viele Gäste an. Foto: Jens Wursthorn

Die Bilanz der Organisatoren für den Straßenmusiksonntag in Bräunlingen fällt positiv aus. Auch für die Vereine hat es sich gelohnt – auch wenn sie mit enormen Personalaufwand dabei waren.

Eine äußerst positive Bilanz der Stadtverwaltung und der beteiligten Vereine sowie der Künstler prägt den Blick zurück auf zwei mitreißende und auch erlebnisreiche Tage des 18. Straßenmusiksonntags (SMS) 2024.

 

„Wir waren mit dem Wochenende sehr zufrieden. Die 18. Auflage war wieder große Klasse. Es hat sich gezeigt, dass das Konzept nach wie vor sehr erfolgreich ist“, sagte Bürgermeister Micha Bächle am Montagvormittag. „Wir hatten viele zufriedene Besucher zu Gast“, was die Organisatoren sehr gefreut habe. „Ein großes Kompliment geht an alle Beteiligten, die das Wochenende toll umgesetzt haben, und an die Vereine sowie die Straßenkünstler.“

In Bräunlingen herrschte eine tolle Stimmung. „Wir hatten Glück mit dem Wetter, und das Wochenende hat auch gezeigt, wie toll und vielfältig Bräunlingen ist. Wir freuen uns schon auf die 19. Auflage in zwei Jahren“, so Bächle.

Gute Besucherzahlen

„Ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden, auch mit den sehr guten Besucherzahlen über das Wochenende“, bilanziert Maren Ott aus dem Tourismusamt. Sie war die Hauptverantwortliche für die Organisation. Die Künstler und Musiker hätten sich in Bräunlingen wohlgefühlt. „Wir sind sehr dankbar dafür, dass das Wetter mit angenehmen Temperaturen gut mitgemachte hat“, bilanziert sie weiter.

Am Samstagabend sei eine tolle Musik- und Partynacht mit vielen Besuchern über die Bühne gegangen. Etliche Akteure hätten sich schon für die nächste Veranstaltung angemeldet. „Wir hatten eine gute Mischung und viele Gaukler, die tolle Shows angeboten haben. Die Vereine sind mit dem Verkauf sehr zufrieden gewesen.“ Es habe keine Ausfälle gegeben. Auch Maren Ott dankte den vielen Ehrenamtlichen, ohne die ein Straßenmusiksonntag in dieser Form nicht möglich wäre.

Mit witzigen Pantomimen und spontaner Situationskomik hat El Goma die Zuschauer auf seiner Seite. Foto: Jens Wursthorn

Sie wies auch darauf hin, dass es in Bräunlingen noch mehr Platz für Interessierte gebe. Verbesserungsvorschläge gebe es immer. „Diese werden von uns gerne angenommen und gesammelt.“ Sie erinnerte an Konkurrenzveranstaltungen, die es früher nicht gab und die auch den Bräunlinger SMS beeinflusst hätten.

Landfrauen ziehen positives Fazit

„Wir sind mit dem Verlauf des SMS sehr zufrieden“, fasste die Vorsitzende der Bräunlinger Landfrauen, Michaela Baur, zusammen. „Der Samstag verlief phänomenal, und wir hatten immer eine volle Bude mit Livemusik. Das Wetter war am Samstag bei angenehmen Temperaturen sehr gut, niemand wollte nach Hause gehen, und so wurde es für uns ein langer Abend.“

Für die Landfrauen mit ihrer Spezialität Dünne hätten die Kilbigtage und der SMS einen ähnlichen Ablauf. Natürlich sei es im Sommer schöner, bei den wärmeren Temperaturen in der Bude mit vielen Sitzplätzen zu arbeiten, so die Vorsitzende. Rund 80 Mitglieder, aufgeteilt in mehreren Schichten plus Auf- und Abbau halfen mit, den SMS 2024 wieder zu einem sehr guten Vereinserfolg werden zu lassen.

Sie kommen bregabwärts auf den Straßenmusiksonntag. Die Furtwanger Band LateCastleAndHeWhiteAutumn spielt auf. Foto: Dagobert Maier

„Unsere Bilanz des SMS ist sehr positiv“, sagt auch Zunftmeister Matthias Reichmann von der Narrenzunft Bräunlingen. Am Sonntag, nach einigen anfänglichen Regentropfen, „kamen immer mehr Leute zu uns, und wir sind an unseren Ständen fast überrannt worden. Wir hatten die ganze Zeit alle Hände voll zu tun“. Reichmann dankte allen Vereinsmitgliedern, die tatkräftig mithalfen, den SMS auch für die Narrenzunft zu einem großen Erfolg werden zu lassen. „Unser Aufwand war sehr groß, denn rund 350 Arbeitsschichten mussten belegt werden.“ Einschließlich auch der älteren Mitglieder hätten rund 250 Leute mitgeholfen.

Die nächste Fete

Dorffest Aasen
Das Dorffest Aasen, in diesem Jahr am 31. August und 1. September terminiert, signalisiert das Ende der Urlaubszeit. Das zweitägige Programm beginnt am Samstag mit einer liebgewonnenen Zeremonie. Um 16 Uhr gibt es auf dem Rathausplatz Böllerschüsse. Der Sonntag beginnt mit dem Frühschoppen in den Zelten und den Räumen der Vereine. Die Attraktionen für Kinder mit Kinderschminken, Kinderkarussell, Kasperltheater, Torwandschießen, Wurfbude und Springburg laufen am Samstag von 16 bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 12 bis 16 Uhr.