Bei der Siegerehrung für die besten Bilder der Kinder, Jugendlichen, Familien und Hobbykünstler herrscht auf der Festbühne sehr gute Stimmung. Foto: Hans Herrmann

Über 25 000 Besucher wollten die Straßenkunst in Blumberg sehen. Die Straßenmaler reisten selbst aus Indien und Italien an. Und: Heimische Künstler holten sich ebenfalls viele Preise.

Eine herausragende Zahl von über 25 000 Besuchern verzeichnete das zehnte Blumberger Street-Art-Festival.

 

Bei der abschließenden Prämierung für die mitwirkenden Kinder, Jugendlichen, Familien und Hobbymaler war ein ganz besonderes Flair zu verspüren.

Dem gut gelaunten Bürgermeister Markus Keller stand bei der Preisverteilung für die unterschiedlichen Kategorien die Zufriedenheit über das rundum gelungene Festival buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

Letztendlich gab es bei der erfolgreichen Blumberger Veranstaltung nur Gewinner und die prämierten Künstler wurden stellvertretend für alle Teilnehmer ausgezeichnet. Auch die Profikünstler aus der ganzen Welt versammelten sich zum Finale nochmals auf der Bühne und strahlten durchweg gute Laune aus.

Die Organisatoren im 3-D-Bild von Nikolaj Arndt: Vorn: Larissa Steurer, Lorena Schey, Lena Ackert; Mitte: Alexandra Bouillon; hinten: Clemens Benzing und Bodo Schreiber. Foto: Hans Herrmann

Für das am weitesten angereiste Straßenmalerpaar Augustine Limseh und Jincy Babu aus Indien geht es in dieser Woche direkt zu den nächsten Veranstaltungen nach Österreich und Tschechien weiter. „Vor der Pandemie waren wir schon einmal in Blumberg. Wir fühlen uns hier bestens aufgehoben“, sagte Jincy Babu, der in seinem Heimatland als Ingenieur beschäftigt ist.

Das Resümee des Organisationsteams vom städtischen Marketing, mit Alexandra Bouillon, Lena Eckert, Lorena Schey und Larissa Steurer sowie den beiden Gründungsmitgliedern Clemens Benzing und Bodo Schreiber, fiel mehr als zufrieden aus. „Von A bis Z wurde Hand in Hand gearbeitet und alles ist harmonisch verlaufen“, sagte Alexandra Bouillon.

Bürgermeister Markus Keller zog ebenfalls ein positives Fazit. „Es war eine große Gemeinschaft und zum zehnjährigen Bestehen stimmte einfach alles“, freute er sich über das tolle Festival. Stammgast Nikolaj Arndt, der wieder einmal mit seinem überdimensionalen Gemälde auf dem Marktplatz für einen Höhepunkt sorgte, war ebenfalls begeistert. Der weltweit bekannte Straßenmaler freut sich schon auf das nächste Jahr in Blumberg. Seine aufs Pflaster aufgemalte Tierwelt mit Fröschen, die sich auf eine Länge von über zehn Metern ausbreitete, war wie schon die Werke der Vorjahre eine ganz besondere Augenweide.

Über tausend begeisterte Besucher versammeln sich am Samstagabend zum Picknick-Konzert mit der Band "BlackForest-Allstars". Foto: Hans Herrmann

Maßstäbe wurden auch mit dem Open-Air Picknick-Konzert am Samstagabend gesetzt. Weit über eintausend Besucher fühlten sich beim Konzert der Black Forest-Allstars mit dem Blumberger Lokalmatador Tommy Sausen bestens unterhalten. „Es war ein super Abend mit vielen fröhlichen Menschen. Für mich als Blumberger war es etwas ganz Besonderes, hier singen zu dürfen“, sagte er.

Auch die Straßenkünstler, die beim Street-Art-Festival auftraten, wurden vom Publikum mit viel Applaus belohnt. Besonders die Hula-Hoop Tänzerin Steph Sparkles sorgte mit ihren ganztägigen Showeinlagen für Begeisterung. Dazu präsentieren sich die Blumberger Vereine mit ihrem vielfältigen Angebot am Straßenrand von ihrer besten Seite. Überall herrschte dichtes Gedränge und hunderte von ehrenamtlichen Helfern hatten alle Hände voll zu tun.

Mittendrin der Blumberger Bäckermeister Stefan Knöpfle: „Wir hatten eine Menge Arbeit, aber alles ist reibungslos verlaufen. Es war eine mehr als erfolgreiche Veranstaltung“, war sein Kommentar. Alle waren an diesem Festival gut drauf und die gute Laune wollte zum Finale am Sonntagabend kein Ende nehmen. Mit einem gemeinsamen Ausflug an den Rheinfall Schaffhausen fand das Gastspiel der Profikünstler am Montag ein erlebnisreiches Ende.

Die Prämierung