Ebinger Straßenlaternen: Zu „sauberer“ und „sicherer“ soll noch „heller“ hinzukommen. Foto: Dunja Kuster

Vor ungefähr einem Jahr verkürzte die Stadt Albstadt die Zeiten, zu denen die Straßenbeleuchtung eingeschaltet ist, um eine Stunde, um knappe Energie zu sparen. Jetzt wird gegengesteuert, denn den Bürgern sind ihre Straßen nachts oft zu dunkel.

Der Wunsch, die Straßenlaternen mögen in Zukunft wieder länger und in bestimmten Gegenden sogar die ganze Nacht an bleiben, ist in jüngster Zeit wiederholt an Baubürgermeister Udo Hollauer herangetragen worden – augenscheinlich auch vor dem Hintergrund gewisser aktueller Entwicklungen: Am Informationsabend zum Thema Flüchtlingsunterbringung, den der Landkreis am Mittwoch in der Truchtelfinger Zollernalbhalle veranstaltete, war mehr als einmal von der Angst die Rede, sich nachts auf die – womöglich schlecht ausgeleuchtete – Straße zu begeben. Ängste existierten freilich auch schon zuvor; nicht von ungefähr gaben Stadt und Gemeinderat schon vor Jahresfrist die Devise „Sicher und sauber“ aus.