Einer der neuralgischen Punkte auf dem östlichen Innenstadtring in Balingen ist die Kreuzung der Wilhelm-Kraut- und der Eckenfelderstraße. Ein Kreisverkehr dort könnte für einen schnelleren Verkehrsfluss sorgen. Foto: Maier

Vier neue Projekte im Zollernalbkreis sind in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau aufgenommen worden, teilt die CDU-Landtagsabgeordnete und Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut mit.

Zollernalbkreis - "Es ist notwendig, dass unsere kommunalen Straßen erneuert und ausgebaut werden, um als Region attraktiv zu bleiben. Deshalb begrüße ich ausdrücklich die Aufnahme von vier neuen Investitionsprojekten aus dem Zollernalbkreis in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau", betont Hoffmeister-Kraut: "Mit den Maßnahmen können die Verkehrsverhältnisse vor Ort verbessert werden."

Folgende Maßnahmen wurden mit den jeweiligen geplanten Kosten neu in das Förderprogramm aufgenommen: der Bahnübergang Dormettinger Straße in Dotternhausen an der Strecke 4634 (131.000 Euro), die technische Sicherung des Bahnübergangs "Mühlenstraße" in Bad Imnau (779.000 Euro), die Erneuerung der Brücke über den Etzelbach in Balingen (775.000 Euro), der Umbau der Kreuzung Eckenfelder-/ Spital-/Wilhelm-Kraut-Straße in Balingen zu einem Kreisverkehr (758.000 Euro).

Fördervolumen von 660 Millionen Euro

"Den Kommunen wird durch die Aufnahme nun die Antragsstellung auf die konkrete Förderung der Maßnahme ermöglicht. Nach der Antragsprüfung können die vom Regierungspräsidium Tübingen bewilligten Projekte dann umgesetzt werden", betont Hoffmeister-Kraut weiter.

Das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau 2021 bis 2025 des Verkehrsministeriums nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) umfasst einschließlich der bereits in den Vorjahren aufgenommenen Maßnahmen insgesamt 409 Vorhaben. Die Kommunen investieren in diese Projekte rund 1,7 Milliarden Euro. Das Fördervolumen des Landes daran beträgt 660 Millionen Euro.

Mit der aktuellen Programmfortschreibung werden 78 neue Projekte im Volumen von rund 68 Millionen Euro in das Förderprogramm Kommunaler Straßenbau auf Grundlage des LGVFG aufgenommen.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Anzahl der Programmneuanmeldungen um 65 Prozent erhöht.

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