Schon immer ist es ein Wunsch des Weildorfer Ortschaftsrates gewesen, dass Fußgänger und Radfahrer die Kreisstraße 7177 gefahrlos überqueren können. In diesem Sommer soll das Realität werden.
Schon immer haben die Weildorfer gerne einen schmalen asphaltierten Wege entlang des Waldes genutzt, um in den Edeka-Markt im nahen Gewerbegebiet Madertal, ins Freibad oder in die Geschäfte in der Oberstadt zu kommen.
Seitdem im vergangenen Jahr im Madertal noch ein Drogeriemarkt (Rossmann) und eine Arztpraxis eröffnet haben, dürfte die Frequenz von Fußgängern und Radfahrern nicht weniger geworden sein.
Straßenverkehr darf Tempo 70 fahren
Ihr Problem: Sie müssen die viel befahrene K 7177 überqueren. Und das ist nicht ganz ungefährlich, weil auf der Höhe des Drogeriemarktes die Geschwindigkeit zwar etwas reduziert ist, motorisierte Vier- und Zweiräder dort aber dennoch 70 Stundenkilometer schnell fahren dürfen.
Weil der Bau einer Brücke über die Straße viel zu teuer wäre, wurde in der Vergangenheit im Weildorfer Ortschaftsrat immer wieder der Ruf laut, wenigstens eine Querungshilfe zu schaffen. Das Projekt hat er deshalb auch auf seine Prioritätenliste für den städtischen Haushalt 2025 gesetzt.
Großer Wunsch des Ortschaftsrates
Tatsächlich rückt dieser Wunsch jetzt wohl in greifbare Nähe, denn der Landkreis plant ohnehin eine Sanierung der Fahrbahn bis hinein in die Ortseinfahrt nach Haigerloch. Die Kreisstraße weist aufgrund des vielen Verkehrs- darunter viele Busse, die zum Schulzentrum und wieder zurück fahren – inzwischen einige Wellen auf. Diese Sanierung, so berichtete Ortsvorsteher Armin Hipp am Montag im Ortschaftsrat, soll in den kommenden Sommerferien durchgeführt werden, weil dann nämlich auch weniger Busse fahren.
Stadt und Kreis teilen sich die Kosten
Und wenn der Landkreis schon die Straße richten lässt, dann kann gleichzeitig auch die Querungshilfe realisiert werden. Deren Kosten teilen sich übrigens Stadt und Kreis. Schon jetzt sind laut Hipp die ersten Büsche und Bäume entfernt worden, die im Weg stehen.
Eine klare Haltung hat der Ortschaftsrat dazu, dass Urnenstelen auf den Friedhöfen der Stadt künftig aus Beton sein sollen. Auf dem Weildorfer Friedhof stehen bereits die ersten Stelen aus Beton mit zwölf Fächern. Hipp: „Wir haben eine wunderbare Stele und an dieser Stelle ist sie auch problemlos zu erweitern.“ Diese Meinung teilt auch das Gremium. Von den zwölf Fächern sind übrigens drei schon belegt.