Die Arbeiten an der Leutschenbachstraße in Gremmelsbach kommen voran. Foto: Volk

Mit dem Umweg von der Leutschenbachstraße über das Gefell soll es bald vorbei sein – auch wenn die Baustelle in Kürze für zwei Wochen ruhen muss.

Triberg-Gremmelsbach - Wie die Ortsverwaltung Gremmelsbach vor längerer Zeit ankündigte, ist die Leutschenbachstraße oberhalb des "Kohlplatzes" total gesperrt. Für die Anwohner bedeutet dies einen weiten Umweg über das Gefell, um an den Arbeitsplatz zu gelangen. Die Arbeit ist an die Firma Günter Bausanierung GmbH Unterkirnach vergeben.

Vier Wochen wird es dauern

Die Einzelheiten erklärt Vorarbeiter Jürgen Kopp auf Nachfrage unserer Zeitung. Für die Strecke von 28 Metern Länge ist eine Bauzeit von vier Wochen berechnet. Angelegt wird zur Abrutsch- und Absturzsicherung die erhöhte Kante. Für den Fußgänger, der einen Blick auf die noch hohle Anlage werfen kann, entsteht der Eindruck, dass hier für die Ewigkeit gebaut wird. Er sieht eine Menge Stahlstangen, "Berganker", schräg in die Erde getrieben, zur zusätzlichen Sicherung des "Kopfbalkens", Sicherheit geht hier über alles. Die zurzeit von der Kreisstraße aus gut sichtbare Trockensteinmauer wird nicht abgebrochen. Das verkürzt die Arbeitszeit und verringert die Kosten.

Fachleute mit im Boot

Zu Rate gezogen wurden ein Geologe und ein Bauingenieur, Spezialist für Trockensteinmauern. Von der Talseite aus wird ein Stahlnetz über die Böschung gezogen, damit auch hier durch herausbrechende Steine keine neue Gefahr droht. Eine neue Situation ist dadurch entstanden, dass die Firma Günter einen neuen Eilauftrag erhielt – ein Hang in Nordrach droht abzurutschen, dort ist Gefahr in Verzug und muss deshalb ab 27. Oktober umgehend gehandelt werden. In Gremmelsbach werden die Arbeiten deshalb für ungefähr zwei Wochen unterbrochen werden. In dieser Zeit ist die Straße vorübergehend wieder befahrbar.