Die Asphaltierung der Straße schreitet voran. Foto: Dold

Es war seit vielen Jahren eine der "liedrigsten" Straßen im Kreis – doch das ändert sich nun: Die Straße zwischen Seedorf und Heiligenbronn wird Vordermann gebracht.

Dunningen-Seedorf - 2,5 Kilometer ist der Ausbau lang: Er reicht vom Ortsschild Seedorf am Stegenweiher vorbei durch den Wald bis zum Ortseingang von Heiligenbronn.

Da es für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße keine Zuschüsse gibt, wurde dieses Projekt wieder und wieder geschoben. Schlaglöcher wurden ausgebessert, die Straße wurde immer wieder notdürftig geflickt. Die Brücke wurde bereits vor einigen Jahren saniert. Nun sind aber die notwendigen Gelder für den Straßenbau beisammen – rund 800 000 Euro werden von der Gemeinde Dunningen für den Ausbau investiert.

Breite von sechs Metern

Eingebaut wird eine zehn Zentimeter dicke Asphalttragschicht. Darauf kommt eine vier Zentimeter starke Deckschicht, sodass das Fahrgefühl schon bald ein ganz anderes als auf der bisherigen Holperpiste ist. Die Straße erhält durchgehende eine Breite von sechs Metern, sodass auch ein Begegnungsverkehr zwischen Linienbus und Auto kein Problem mehr darstellen dürfte.

"Noch mindestens zwei Wochen", sagt Rafael Burri, Technischer Leiter Tiefbau bei der Gemeinde Dunningen, auf die Frage, wann der Verkehr wieder freigegeben werden könne. Nach dem Asphaltieren müssten Dohlen verlegt und die Anschlüsse an die Feldwege hergestellt werden. Zudem könne sich der Einbau des Feinbelags bei schlechtem Wetter verzögern.

Stark frequentiert

Die Straße sei stark frequentiert, so Burri – insbesondere von Fahrzeugen der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn, aber auch von Seedorfern, die nach Sulgen oder Schramberg fahren. Auch wer von Bösingen nach Heiligenbronn möchte nutze diese Straße. Der Anliegerverkehr aus Seedorf sei hingegen eher gering.