Von Brücke (Einfahrt ehemaliges Gasthaus„Schlossberg“) bis Brücke („Rossgumpen“) wird die Straße „Am Brestenberg“ saniert und umgestaltet. Foto: Fritsche

Die Umgestaltung der Straße Am Brestenberg in Schramberg ist beschlossen: Der Ausschuss vergibt den Auftrag und bewilligt zusätzliche Mittel.

Vier Bieter hatten sich an der Ausschreibung für die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Straße „Am Brestenberg“ beteiligt. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat den Auftrag mit einer Gegenstimme von Stadtrat Jürgen Reuter (Aktive Bürger) an die Firma Peter Groß Infrastruktur GmbH & Co. KG vergeben. Gleichzeitig bewilligte das Gremium überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 170 000 Euro. Der Baubeginn ist für Montag, 23. März, vorgesehen.

 

Das Angebot der Firma Peter Groß gliedert sich in rund 1,1 Millionen Euro für den Straßenbau, knapp 700 000 Euro für die Erneuerung der Kanalisation und des Regenwasserkanals sowie etwa 122 000 Euro für die Versorgungsleitungen der Stadtwerke. Hinzu kommen Kosten für Möblierung, Beleuchtung und Bepflanzung in Höhe von rund 110 000 Euro sowie Nebenkosten von etwa 165 000 Euro. Insgesamt belaufen sich die aktuellen Kosten damit auf rund 1,4 Millionen Euro.

Auf Nachfrage von Stadträtin Susanne Andreae (SPD/Buntspecht) erklärte Konrad Ginter, Leiter des Tiefbauamtes, er sei froh, dass die Firma Peter Groß den Zuschlag erhalten habe. Die bisherige Zusammenarbeit sei gut verlaufen. Stadtrat Emil Rode (Freie Liste / Neue Liste) erkundigte sich nach möglichem Sondermüll. Die Kosten für dessen Entsorgung seien bereits in der Kalkulation enthalten, so Ginter.

Die Bauarbeiten werden in vier Abschnitte unterteilt. Ziel ist es, die Zufahrt zu den Tiefgaragen möglichst durchgehend von einer Seite aus aufrechtzuerhalten. Die Sängerstraße bleibt für Anlieger unter Ampelregelung im Gegenverkehr befahrbar. In jedem Bauabschnitt werden zunächst die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert, anschließend folgt der Straßenbau. Die Fertigstellung ist für Ende November geplant.