Vertreter der Stadt, des Landratsamtes und der ausführenden Gewerke freuen sich über die Fertigstellung. Foto: Herzog

Nach eineinhalbjähriger Bauzeit ist die Mariazeller Straße in Schramberg-Sulgen für den Verkehr freigegeben.

Nachdem die Mariazeller Straße seit Mittwochabend, 29. April, wieder befahren werden kann, erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe durch die Stadt am Dienstag.

 

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr zeigte sich vor Vertretern der ausführenden Tiefbaufirma Peter Gross, Ingenieurbüro Breinlinger, Landratsamt und Stadtverwaltung erleichtert, dass die Bauarbeiten nun abgeschlossen seien. Die Sanierung sei ein langjähriger Wunsch der Bürgerschaft gewesen, da die Straße zuvor mit Bodenwellen und Schlaglöchern einen äußerst schlechten Zustand aufgewiesen habe. Die Bauarbeiten für das circa 900 Meter lange Straßenstück hätten im Oktober 2024 begonnen und seien in mehreren Bauabschnitten umgesetzt worden. Aufgrund zweier Winterpausen habe die Bauzeit eineinhalb Jahre betragen, räumte die Oberbürgermeisterin ein. Die Tiefbaumaßnahme sei hinsichtlich Dauer und Komplexität für alle Beteiligten anspruchsvoll gewesen.

Haltestelle barrierefrei

Im Ergebnis stünde ein deutlicher Mehrwert an Verkehrssicherheit, Aufenthaltsqualität und Infrastruktur. Neben der Erneuerung von Fahrbahn, Gehweg, Straßenbeleuchtung und teilweise Kanal sei der Straßenraum mit Längsparkplätzen und Baumfelder neu geordnet und drei Bushaltestellen barrierefrei umgebaut worden.

„Durch Letzteres und den kombinierten Geh- und Radweg sowie die Radschutzstreifen wird insbesondere der Fuß- und Radverkehr sicherer. Außerdem fahren die Autos durch die Verengung der Straße nun langsamer, was die Anwohner freuen dürfte“, hob Eisenlohr hervor. Die mitverlegten Leerrohre für den Breitbandausbau habe die Telekom bereits angemietet, was für die Anlieger ein gutes Zeichen bedeute. Eine besondere Herausforderung sei der Schülerverkehr gewesen.

Die Stadt schließe damit ein wichtiges Infrastrukturprojekt ab. „Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern, die über einen längeren Zeitraum Einschränkungen, Lärm und Behinderungen hinnehmen mussten. Zudem danke ich allen an der Maßnahme Beteiligten“, betonte die Stadtchefin.

Fakten und Zahlen

Gesamtkosten:
2,642 Millionen Euro

Anteil Landkreis: 641.000 Euro (Sanierung Fahrbahn)

Landesfördermittel:763.000 Euro (für Geh- und Radweg)

Anteil Stadt/Stadtwerke: 1,238 Millionen Euro