Keine Bauarbeiten in Sicht – und trotzdem ist die Straße zwischen Hardt und Tennenbronn weiterhin gesperrt. Foto: Dold

Das die Straße zwischen Hardt und Tennenbronn weitergesperrt ist, obwohl sie bereits fertiggestellte ist, sorgt bei unserer Leserin Kornelia Oehl für Unverständnis.

Mit Interesse habe ich den Artikel bezüglich der Straßensperrung zwischen Hardt und Tennenbronn gelesen.

 

Insbesondere die Begründung des Landratsamts für die fortgesetzte Sperrung der Abzweigung Richtung Hardt, obwohl dieser Abschnitt laut eigenen Angaben bereits fertiggestellt ist, stößt doch bei vielen Pendlern, mich eingeschlossen, auf Unverständnis.

Es ist nur schwer nachvollziehbar, dass eine fertige Teilstrecke nicht dem Verkehr übergeben wird, nur weil befürchtet wird, dass sich Verkehrsteilnehmer nicht an die umliegenden Sperrungen halten könnten. Dies bestraft die Mehrheit der Bürger, die sich korrekt verhalten. Es wäre wünschenswert, wenn die Verkehrsführung im Sinne der Pendler optimiert würde, indem fertige Knotenpunkte zügig freigegeben werden, um unnötige Umleitungsfahrten zu vermeiden.

Polizeikontrollen finden statt

Auch finden Polizeikontrollen abends statt, wenn keine Bautätigkeiten mehr im Gange sind, jedoch der Berufsverkehr und somit die Pendlerströme am stärksten sind. Die Kontrollen sind an sich zu begrüßen, sollten aber nicht primär zu Lasten der Pendler gehen, während die Freigabe von fertiggestellten Streckenabschnitten unnötig verzögert wird.

Ich bitte um Verständnis für den Frust, der sich bei vielen Betroffenen aufstaut, und hoffe daher auf eine schnellstmögliche Freigabe.

Kornelia Oehl Tennenbronn

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