Zwischen Hechingen-Beuren und Mössingen-Belsen hat sich ein Erdrutsch ereignet. Die Straße ist vorerst gesperrt.
Wegen eines Erdrutsches ist die Verbindungsstraße zwischen Hechingen-Beuren und Mössingen-Belsen bis auf Weiteres voll gesperrt. Darüber hat die Stadtverwaltung Hechingen am Montag in einer Pressemitteilung informiert. Der Erdrutsch habe sich auf Gemarkung Mössingen ereignet.
Das bestätigt auch Förster Joachim Kern, der für das Gebiet um Belsen zuständig ist, auf Nachfrage unserer Redaktion. Der Erdrutsch betreffe den Straßenabschnitt rund 300 bis 400 Meter vor der Hochfläche bei Beuren. Auch wenn Kern mit der Formulierung „Erdrutsch“ vorsichtig ist. „Es ist relativ unspektakulär. Geröll und umgestürzte Bäume blockieren die Straße“, so der Mössinger Förster. Doch natürlich sei ein Durchkommen für Autos auf der ohnehin schon engen Straße auf einem Stück von 30 bis 40 Metern nicht möglich.
Liegt eine geologisch labile Lage vor?
Der Erdrutsch habe sich wohl in der Nacht auf Montag oder am Montagmorgen ereignet. Geklärt werden müsse nun aber, ob die Erde wegen des vielen Regens in den vergangenen Tagen abgegangen sei oder ob eine geologisch labile Lage vorliege. „Dann wird es komplizierter“, erklärt Kern. Das müsse nun geprüft werden. Falls die Lage nicht geologisch labil sei, dann werde die Straße zügig gereinigt.
Nun stehen aber erstmal die Absperrungen. Autofahrer können die Verbindungsstraße zwischen Beuren und Belsen nicht nutzen. Das Ordnungsamt der Stadt Mössingen hat die entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung am Montag erteilt.