Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Straßberg Straßberger Kinder unternehmen täglich eine Flugreise

Von
Auf eine kleine Weltreise mit Koffer und Reisetagebuch gehen die Ferienkinder in Straßberg. Foto: Schwarzwälder Bote

Straßberg. Auch in Zeiten von Corona bietet die Gemeinde Straßberg eine dreiwöchige Ferienbetreuung, organisiert vom Haus Nazareth, an. Die Resonanz ist gut.

Dass Verwaltung und Gemeinderat seit Jahren eine gute Jugendarbeit äußerst wichtig sind, ist bekannt. Daher wird es dort ebenso positiv gesehen, dass auch in diesem Sommer, wo in manchen Gemeinden die Ferienspiele abgesagt wurden, in der Schmeiengemeinde eine Ferienbetreuung angeboten wird. "Ich finde, das wird trotz Corona wieder eine gute Sache", befand Bürgermeister Markus Zeiser im Vorfeld. Sabina Eppler, die seit September vergangenen Jahres die Jugendarbeit in Straßberg leitet, ist mit der Resonanz ganz zufrieden. "In der ersten und dritten Woche haben wir jeweils zwölf Anmeldungen, für die zweite Woche sogar 16 Kinder."

Sabina Eppler weist darauf hin, dass es lange unklar gewesen sei, ob die Sommer-Ferienbetreuung überhaupt stattfinden könne. Erst durch die neuen Verordnungen im Juli gab es sozusagen grünes Licht – erst dann konnte ausgeschrieben werden. Zwar stünden 25 Plätze in jeder Woche zur Verfügung, was es freilich nötig gemacht hätte, die Gruppen aufzuteilen – angesichts der aktuellen Zahlen ist das allerdings nicht erforderlich. "Die jetzige Gruppengröße passt bestens zu unserem Angebot", meint Sabina Eppler, die von Laura Fontanive und Saskia Merz unterstützt wird. "Die Kinder machen super mit", betonen die beiden Praktikantinnen, die ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, unisono.

Täglich zwischen 7 und 14 Uhr gibt es Programm. Das Frühstück machen die jungen Straßberger selbst, Mittagessen liefert das Haus Nazareth. Für die ersten beiden Wochen lautet das Thema "Kleine Weltreise". Am Montag hatten die Kinder deshalb Koffer gebastelt und steigen damit jeden Morgen in das "Flugzeug", um Urlaub in einem anderen Land zu machen. Spanien war das erste Ziel, von dort ging es nach Griechenland – das Thema lautet dort "Olympia" – und am nächsten Tag nach Frankreich. Den Eiffelturm bastelten die Kinder mangels Original einfach als Nagelbild. Alles, was gebastelt wird, halten sie in einem Reisetagebuch fest.

Was Corona betreffe, sei alles klar geregelt, betonen die Betreuerinnen: Die Kinder aus den Klassen eins bis sechs kämen morgens mit Maske; Händeschütteln oder umarmen seien tabu. Vor dem Spielen, Frühstück oder Essen werden die Hände gewaschen, "und wir schauen, dass alle Hygieneregeln eingehalten werden", sagt das verantwortliche Team. An drei getrennten Tischen sitzen und arbeiten die Kinder als konstante Gruppe mit entsprechend Abstand ohne Maske. Was laut Sabina Eppler möglich ist, "weil wir die Einzigen im Schulgebäude sind". Zudem mussten die Eltern formularisch bestätigen, dass ihre Kinder keine Covid-19-Symptome haben.

Fotostrecke
Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.