Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Straßberg Rohrbruch legt Wasserversorgung lahm

Von
Bauhofleiter und Wassermeister Michael Zirngibl ist beim Rohrbruch im Einsatz – und bekommt Hilfe von seinem kleinen Sohn. Das Straßberger Bauunternehmen Sülzle schüttet die Grube zu und ist mit dem Stampfer im Einsatz. Bemerkenswert: Obwohl Handwerkerferien sind, waren alle schnell zur Stelle. Foto: Göttling

Straßberg - Ein Rohrbruch hat sich am Donnerstagmorgen am Fuße der Alten Steige in Straßberg ereignet. Wie Fredrik Woelfle vom Hauptamt berichtete, riefen in weniger als drei Stunden etwa 40 Personen bei ihm an, die Probleme mit der Wasserversorgung hatten. "Das Telefon klingelt ununterbrochen", so Woelfle, der gemeinsam mit Bürgermeister Markus Zeiser im Rathaus Dienst tat.

Etwa um die Mittagszeit dann kam schließlich die erlösende Nachricht: Der Rohrbruch ist behoben. Zu verdanken war das dem Team des Bauhofs um dessen Leiter und Wassermeister Michael Zirngibl sowie dem Straßberger Bauunternehmen Sülzle, das trotz der Handwerkerferien sofort zur Stelle war, als gegen 9 Uhr das Rohr brach. Laut Zirngibl war der Druck auf der Leitung der Hochzone zu hoch gewesen, so dass Lecks in Fingergröße entstanden, durch die bei siebeneinhalb Bar Druck sehr schnell sehr viel Wasser nach außen strömte.

Wasser aus Grube gepumpt 

Die Handwerker, von denen viele ihren Urlaub unterbrachen, pumpten das Wasser aus der Grube. Betroffen waren vor allem die Wohngebiete Unteres und Oberes Heutäle sowie die Bolsiedlung. Zirngibl schätzt, dass insgesamt 40 bis 50 Prozent der Haushalte in Straßberg die Folgen des Rohrbruchs zu spüren bekamen. Vorausgesetzt: die Betroffenen sind derzeit nicht vereist. Manche hätten nur wenig Wasser aus ihrer Leitung bekommen, manche gar keines. Auch mit Behältern für den Notfall gelang es nicht, die Hochzone zu versorgen: "Der Behälter liegt zu niedrig für hohe Straßen." Zirngibl gab an, dass es etwa eine Stunde gedauert habe, um die Grube so schnell wie möglich aufzugraben und an die Bruchstelle zu gelangen. Eine weitere Stunde lang hätten die Reparaturarbeiten angedauert – bis zur Lösung des Problems. Danach wurde die Grube wieder zugeschüttet. Der Verkehr an der Alten Steige wurde während der Arbeiten umgeleitet.

Seit Zirngibls Dienstantritt im Jahr 2000 war es noch nie zu einem Rohrbruch solchen Ausmaßes und mit solchen Auswirkungen gekommen. In nächster Zeit wird die nächtliche Überwachung der Wasserströme durch Computerprogramme intensiviert, um zu beobachten, ob es noch weitere undichte Stellen gibt.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.