In diesem Bereich des Straßberger Friedhofs sollen 20 weitere Urnenplatten-Wahlgräber und ein Pflasterweg entstehen. Foto: Schwarzwälder Bote

Gemeinderat: Straßberg braucht neue Urnengräber

Der Bedarf an Urnengräbern auf dem Straßberger Friedhof ist hoch. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, im neuen Jahr weitere anlegen zu lassen, und das Pfeffinger Büro Czerwenka beauftragt, Angebote einzuholen.

Straßberg. 2019 hat es in Straßberg 29 Bestattungen gegeben, und obwohl das Angebot an Urnenstelen bereits erweitert wurde, lässt sich absehen, dass weitere Urnenplatten-Wahlgräber benötigt werden. Wie Bürgermeister Markus Zeiser die Gemeinderäte wissen ließ, sind im bestehenden Grabfeld noch zwölf Gräber frei – die Verwaltung gehe davon aus, dass diese bis Mitte 2022 belegt sein würden.

Also gilt es Vorsorge zu treffen und neue Grabstellen anzulegen, von denen jede bis zu drei Urnen aufnehmen könne. Außerdem, so Zeiser, könne auch gleich ein Weg gepflastert werden, denn bei Urnenbeisetzungen seien ja keine weiteren Grabarbeiten erforderlich. Der Bürgermeister erinnerte die Gemeinderäte außerdem an einen früheren Beschluss, wonach diese Gräber nur hangaufwärts angelegt werden sollten – das gelte natürlich auch für das neue Grabfeld.

Für dieses existieren auch schon erste Planungen des Ingenieurbüros Czerwenka, die 20 weitere Gräber und einen gepflasterten Weg vorsehen – Kostenpunkt 19 424 Euro. Gemeinderat Hubert Buck regte an, gleich zwei Pflasterwege anzulegen, um die Kosten einer zweiten Baustelleneinrichtung einzusparen, doch da widersprach Ratskollege Helmut Hartmann: Mit den neuen Grabstellen werde man aller Voraussicht nach bis 2024 auskommen; unter diesen Umständen genüge es doch, erst einmal nur einen Weg anzulegen.

Eine Mehrheit im Gremium sah es ebenso. Als nächstes soll das Büro Czerwenka einschlägige Unternehmen nach ihren Preisvorstellungen befragen.

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