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Straßberg Im Ernstfall ist auf die Wehr Verlass

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In der Nähe der Kläranlage in Kaiseringen probte die Straßberger Feuerwehr das Löschen eines Waldbrands. Foto: Born Foto: Schwarzwälder Bote

Ein etwas anderes, aber durchaus realistisches Szenario lag der Hauptübung der Feuerwehr Straßberg zugrunde. Diesmal war kein Gebäudebrand zu bekämpfen, sondern ein Waldbrand – wichtig in Zeiten der Klimakrise.

Straßberg-Kaiseringen. Im jährlichen Wechsel übt die Feuerwehr Straßberg im Hauptort und in Kaiseringen.

Was war passiert? Spielende Kinder haben am Waldrand in der Nähe der Kläranlage in Kaiseringen ein Feuer entfacht, um Kartoffeln von einem nahegelegenen Acker zu grillen. Aufgrund der Trockenheit breitet sich das Feuer rasch im dürren Gras aus und griff trotz der Löschversuche der Kinder auf den Wald über. Zwei Kinder rannten nach Hause, um ihren Eltern den Brand zu melden, die schließlich die Feuerwehr alarmierten. Die anderen Kinder versteckten sich aus Angst im Wald.

Die Kaiseringer Abteilung war rasch vor Ort, die Kollegen aus Straßberg trafen wenig später mit insgesamt fünf Fahrzeugen am Brandort ein. Ludwig Sülzle, Einsatzleiter und Kommandant der Abteilung Kaiseringen, veranlasste sofort die erforderlichen Maßnahmen: Oberste Priorität hatte die Suche nach den Kindern im verrauchten Wald.

Dann folgte der Löschangriff auf den fiktiven Brand, der sich bereits auf eine Schneise von 40 Metern ausgebreitet hatte. Zur Wasserversorgung wurden zwei Schlauchleitungen von der Schmeie zum LF16 und TSF-W gelegt und eine Riegelstellung am oberen Waldrand aufgebaut, um ein weiteres Ausbreiten des Brandes zu verhindern.

Einsatzleiter Sülzle forderte zur Unterstützung der Wasserversorgung von den landwirtschaftlichen Betrieben Abt aus Straßberg und Rapp aus Harthausen Hilfe in Form von Güllefässern an. Die Traktoren, die ihre Güllefässer im Schlepp mitführten, waren eine wesentliche Hilfe bei der Wasserversorgung.

Der eingerichtete Pendelverkehr von der Wasserentnahmestelle an der Schmeie zur Brandstelle klappte reibungslos. Hier hatten die Feuerwehrkameraden bereits den Wassersack aufgebaut, der aus den Güllefässern befüllt wurde. Insgesamt 13 000 Liter Löschwasser fassten die beiden Fässer. Damit ging das Löschen der brennenden Waldfläche rasch voran, bis das Feuer schließlich restlos erloschen war.

In der Zwischenzeit wurden auch die vermissten Kinder – gespielt von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr – gerettet und der Straßberger DRK-Bereitschaft zur Erstversorgung übergeben.

Die Zuschauer waren beeindruckt vom guten Zusammenwirken von Feuerwehr und DRK. Gesamtkommandant Reiner Bantle, die Abteilungskommandanten Ludwig Sülzle aus Kaiseringen und Daniel Nagraszus aus Straßberg sowie DRK-Einsatzleiter Peter Schlagenhauf waren mit der Leistung ihrer Mannschaften zufrieden. Fast 50 Feuerwehrkameraden und die Rot-Kreuz-Bereitschaft waren im Einsatz und vermittelten dabei den Zuschauern das gute Gefühl, dass im Ernstfall auf die Straßberger Hilfsorganisationen Verlass ist.

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