Im Kreis Calw sollen bei der Rotwild-Jagd Muttertiere abgeschossen worden sein. Gut, dass ein Verein Strafanzeige gestellt hat, findet unser Leser Bernd Jetter aus Simmozheim.
Unter dem harmlosen Deckmantel „Neue Art des Jagens“ im Rahmen „eines Modellprojektes, bei der viele Jäger zusammen gezielt massiv jagen“ offenbart sich bei genauerem Hinsehen ein lebensverachtendes Abschießen unschuldiger Muttertiere.
Man muss sich mal vorstellen, wie das abläuft: Das Muttertier äst mit seinem frisch geborenen Jugend friedlich im Wald. Jetzt ballern auf einen Schlag mehrere „Jäger“ gemeinsam auf diese ahnungslosen Tiere los. In welche Todespanik müssen diese armen Geschöpfe geraten, um nicht „erle(di)gt“ zu werden.
Zum Glück gibt es den Wildtier-Schutzverein Wildes Bayern, der so eine mordlustige Abschlachterei aufdeckt und konsequent verfolgt. Außerdem würde mit interessieren, wie sich der Leiter des Forstbezirks Westlicher Schwarzwald dazu stellt?
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