Die Radabenteurer Anita Burgholzer und Andreas Hübl nehmen das Publikum in der Neuen Tonhalle auf eine faszinierende Reise durch die Anden mit. Foto: Rainer Bombardi

Dem Ruf in die Neue Tonhalle folgten die Radabenteurer Anita Burgholzer und Andreas Hübl und ihre knapp 1000 Gäste.

Sie ließen sich von der Faszination einer multimedialen Reise durch die Anden mitreißen.

 

Zudem begleiteten sie die Live-Multivision-Reihe „Story VS“ beim Erklimmen ihres nächsten Höhepunkts.

Auftakt auf zwei Rädern

Dieser begann mit dem Referentin Andreas Hübl, der auf zwei Rädern die Neue Tonhalle bis zur Bühne durchquerte, auf welcher ihn seine Partnerin Anita Burgholzer und Story-VS-Veranstalter Michael Hoyer empfingen.

Zeit zum Durchatmen blieb kaum. Es galt gemeinsam mit den Referenten 21 000 Kilometer durch die Anden zurückzulegen, auf denen sie während drei Reisen 23 000 Höhenmeter überwanden. Radetappen, die von 1600 Meter auf Höhen über 5000 Meer führten, waren nichts Außergewöhnliches für die Referenten. Doch nicht nur von dort präsentierten Hübl und Burgholzer atemberaubende Erlebnisse, die sie sich während ihren Radabenteuern hart erarbeitet hatten. Die Leichtigkeit, mit der sie ihre multimediale Reiseshow präsentierten, beeindruckte, währenddessen viele Gäste im Publikum womöglich beim Anblick der Bilder bereits außer Atem gekommen sind.

Leichtigkeit, die ansteckt

Die beiden Radabenteurer führten ihr Publikum auf eine Fahrt durch einen mächtigen und 7000 Kilometer langen Gebirgszug. Immer wieder meisterten sie mit ihren Velos tagelange Berganstiege, denen rasante Abfahrten folgten. Durch sieben Länder führte die Tour, und überall wo die Referenten waren, erlebten sie die Einheimischen als ein Volk, für das es immer einen Grund zum Feiern gibt.

Von dieser Leichtigkeit ließen sie sich gerne anstecken, da sie eine willkommene Abwechslung zu den kräftezehrenden Radtouren durch die Welt der Anden boten. Das Referentenpaar brachte reichlich gute Laune und begeisternde Erzählungen von seinen Erlebnissen mit. Sie faszinierten mit einem schier unerschöpflichen Potenzial an atemberaubenden Bildern.

Dort fügten sich einsame Gegenden in schroffen Berge und ergänzten sich mit den ein paar hundert Höhenmeter tiefer zu erlebenden Flora und Fauna mit ihrer teils bizarren Farbgebung zu einer kompakten Einheit.

Kein Gegensatz, ein buntes Gesamtes

Was wie ein purer Gegensatz wirkte, fügten die Radabenteurer zu einem homogenen Gesamterlebnis zusammen. Dass sie die Motivation zu immer neuen Höchstleistungen zudem aus den vielen Begegnungen mit den Einheimischen entnehmen, war den Bildern regelmäßig zu entnehmen. Die unendliche Geschichte einer pittoresken Welt mit ihren faszinierenden Einblicken in fremde Kulturen hatte ihren nächsten Gipfel der Begeisterung erklommen.