Die Mühlheimer Störche. Foto: Polet

Der Storchenbeauftragte Hartmut Polet blickt auf das Storchenjahr zurück. Das Storchenpaar überwintert übrigens in Mühlheim, statt in den Süden zu fliegen.

Damit man mehr über den Verbleib der Störche aus Mühlheim weiß, müssen diese beringt werden. Möglich ist das nur durch die Hilfe der Feuerwehr, denn für eine eigenen Arbeitsbühne fehlt das Geld, wie der Storchenbetreuer Hartmut Polet in seinem Rückblick schreibt.

Jüngst wurde Jungstorch Emely mit der Ringnummer DER - ACC 0098 der Vogelwarte Radolfzell gemeldet. Seit 2019 haben sieben Jungstörche den Kirchturm in Mühlheim in Flugrichtung Afrika verlassen. Zwei Jungstörche wurden tot geborgen. Ursachen waren Kälte und Erstickungstod durch eine Schlingnatter. Storch Killian hat seit 2019 seine Heimat auf dem Kirchturm und wurde 2017 in Zell bei Riedlingen auf einem Strommast beringt.

Komplett ausgerüstet

Die Storchendame Rosi ist die zweite Störchin auf dem Kirchturm und ringlos. Beide Störche sind im September nicht in den warmen Süden gezogen.

Storchenbetreuer Polet, dessen Arbeit vom Nabu unterstützt wird, hat zwischenzeitlich eine komplette Ausrüstung zur Beobachtung und Rettung von flugunfähigen Störchen. Er sei nun das ganze Jahr in Einsatzbereitschaft und rück bei einer Alarmierung aus.

Einsätze am Storchennest in Mühlheim werden von der Feuerwehr Sulz mit der Drehleiter unterstützt. Nur mit dieser technischen Unterstützung sei das Beringen und Beobachten des Flugverhaltens der Mühlheimer Jungstörche möglich. Für eine eigene Hubarbeitsbühne fehle das Geld.

Info

Spenden
sind möglich unter dem Kennwort Storchennest beim Nabu Oberndorf-Sulz.