Ein Prosit mit den Promis und den "Machern".  Foto: Morlok

Beste Stimmung und durchweg gut gelaunte Leute traf man vergangenen Sonntag rund um die Avia-Tankstelle von Hans-Joachim Eckert in der Dammstraße.

Horb - Zwischen Bankgebäude und der Ausfahrt der Waschanlage war ein kleines Partyzelt aufgebaut. Ein Zelt, das vor allem um die Mittagszeit vor dem Ergebnis des himmlischen Fassanstichs durch Wettergott Petrus – es schüttete wie aus Eimern – prima schützte.

In der hinteren Ausfahrt der vor einem Jahr modernisierten Waschanlage stand der österreichische Party-DJ Marco Mzee, der eigentlich Neuhauser mit bürgerlichen Namen heißt, hinter seinem Sound-Pult und legte auf, was sein Computer an Stimmungshits gespeichert hatte. Es war ein gelungener Mix aus Ballermann und Après-Ski-Hits, die selbst die müdesten Besucher zu Tänzern machte.

In ganz Deutschland unterwegs

Darunter auch Promoter Franz – ohne ck – Mühlbeck, der, wie er selbst sagte, immer wieder die blödesten Ideen hat und damit in ganz Deutschland unterwegs ist. Mit von der Partie – oder besser Party – auch Mühlbecks Ehefrau Gabi sowie Mandy aus Schweinfurt, die extra wegen DJ Marco Mzee aus Unterfranken nach Horb gereist war.

"Die kennt den vom Cannstatter Wasen, wo er schon seit 15 Jahren in einem der großen Bierzelte für Stimmung sorgt, und vom Oktoberfest. Sie begleitet ihn ab und zu seinen Events" wusste der ck-lose Franz zu berichten.

Der Österreicher, der sich, kaum in Horb angekommen, als Lugenbeutel von besonderer Güte outete, indem er behauptete, dass Horb die schönste Stadt sei, in der er je war, hatte in der Nacht zuvor noch in Schladming aufgelegt, kam aber auf Corona getestet in der Kreisstadt am Neckar an. Corona und die damit verbundenen Anforderungen waren sowieso ein großes Thema. Ohne Nachweise von Impfung oder Test kam niemand in den abgesperrten Festbereich. Darüber wachten Mitarbeiter der Avia-Tankstelle mit Argusaugen, einem Luca-QR-Code und Armbändeln.

Ohne Armbändel gab’s kein Bier und keinen Spaß, doch wer erst dieses Hindernis gemeistert hatte, konnte sich an den Bierspezialitäten aus der Hochdorfer Brauerei laben und sich vorher am Essensstand eine gute Grundlage schaffen.

Brauerei-Chef Eberhard Haizmann berichtete live über das Internetradio "powerplay.fm", dass an diesem Wochenende laut Franz Mühlbeck 1,9 Millionen Hörer auf dem Sender hatte, von den Vorzügen der Biere aus den Braukesseln der Kronenbrauerei.

Die Narrenzunft aus Hochdorf schenkte am Barwagen, dem Epizentrum des Frohsinns, diese Naturprodukte entweder aus dem Fass oder aus der Flasche aus.

Rund um diesen Barwagen trafen sich auch Citymanager Thomas Kreidler, der mit Ehefrau Sabine von der Schütte in die City heruntergeradelt kam, sowie Bürgermeister Ralph Zimmermann, der durch seine schicken roten Schuhe auffiel, gemeinsam mit Gastgeber Hans-Joachim Eckert und Eberhard Haizmann zum Umtrunk. Gabi Mühlbeck sorgte für den Farbtupfer in dieser Männerrunde.

Auf der anderen Seite der Waschanlage, die man bereits vor einem Jahr einweihen wollte und dies Corona-bedingt erst jetzt nachholen konnte, lud einer von Deutschlands Top-Rennsimulatoren zur Testfahrt über die F1-Rennstrecken der Welt ein. Ein Highlight, das gerade bei den Nachwuchsrennfahrern sehr beliebt war.

Mehr als 1600 Euro landen in Spendenbox

Doch trotz Partyfeeling und bester, ausgelassener Unterhaltung, die problemlos bis um 20 Uhr über die Bühne ging, vergaßen weder die Veranstalter noch die Besucher, für die Opfer der Umweltkatastrophe zu spenden. Etwas mehr als 1600 Euro waren am Ende des Tages in der gläsernen Spendenbox, die bereits mit je 500 Euro, gespendet von den Firmen Avia München und Tessol Stuttgart, gefüllt war.

Insgesamt, so das Fazit von Avia-Tankstellenpächter Hans-Joachim Eckert, war es eine sehr gelungene Aktion, die seiner Meinung nach, großen Anklang fand und die man gerne bei passender Gelegenheit wiederholen könnte.

Ein Prosit auf die Radio-Party in der Waschanlage, oben, von links: Thomas Kreidler, Eberhard Haizmann, Hans-Joachim Eckert, Gabi Mühlbeck und Ralph Zimmermann. unten links: Auf dem Simulator ging es rund um die Rennstrecken der Welt. Unten rechts: Am Ausgang der Waschanlage stand Marco Neuhauser am Mikrofon und unterhielt die Besucher.

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