Eine Schlammschlacht erlebten Althengstett und Wittendorf. Foto: Kraushaar

Während Althengstett hadert, nimmt der SV Wittendorf zufrieden drei Punkte mit. Allerdings gab es auch Kritik an den Bedingungen.

Dass Fußball nicht immer fair ist, zeigte die Partie beim SV Althengstett gegen den SV Wittendorf. Der Gast nahm letztendlich die Punkte mit. Während Althengstett noch hadert, freut sich der Landesligaabsteiger über die drei Punkte, fragt sich aber auch, wieso das Spiel überhaupt angepfiffen wurde.

 

„Das war die bis jetzt bitterste Niederlage“, fasste es Daniel Sajko, Trainer des SV Althengstett, zusammen. „Wir haben über das ganze Spiel gesehen die Chancen, machen aber einfach die Tore nicht, dabei haben wir trotz der schwierigen Bedingungen versucht Fußball zu spielen.“

„Glücklicher Sieg“

Dass die Althengstetter die drei Punkte verdient gehabt hätten, bestreitet man beim Gegenüber nicht. Wittendorfs Co-Trainer Sebastian Rouff sagte nach der Partie: „Das war heute ein absolut glücklicher Sieg, aber so ist Fußball. Wenn Althengstett seine Chancen nicht macht, nehmen wir den Dreier gerne mit.“

Allerdings wundert sich Ruoff, dass überhaupt gespielt wurde. Denn der Platz bestand eigentlich nur noch aus Schlamm und der Dauerregen während des Spiels machte es nicht besser. „Ich hätte dieses Spiel auf dem Platz und unter diesen Bedingungen gar nicht angepfiffen. Nach dem Führungstreffer ging es nur noch darum, die Bälle weg zu verteidigen.“ Das gelang dem glücklichen Sieger letztendlich.