Bernd Wahler (Präsident des VfB Stuttgart) und Uwe Riehs (Geschäftsführer Marketing der Krombacher Brauerei) stoßen mit einem frisch gezapften Krombacher auf die vorzeitige Vertragsverlängerung an. Foto: Krombacher Brauerei GmbH & Co.

Der VfB Stuttgart hat kurz vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn den Vertrag mit der Brauerei Krombacher verlängert. Die Fans sind darüber nur bedingt erfreut.

Stuttgart - Jetzt ist es perfekt: Krombacher wird weiterhin die Fußball-Fans im Stadion des VfB Stuttgart mit Bier versorgen. Bis 2020 haben die beiden Partner den Vertrag verlängert. Klar, dass sich alle Beteiligten erfreut über den Deal zeigten. Dem VfB bringt dieser Geld, Krombacher Aufmerksamkeit.

Doch längst nicht alle sind mit der Partnerschaft einverstanden. Allen voran die Fans. Diese bemängeln: Krombacher kommt nicht aus der Region, sondern aus Nordrhein-Westfalen.

Auf Facebook sind die Reaktionen dementsprechend. Fast alle hätten lieber eine regionale Biersorte.

Claudia Schneider schreibt: "Eine Region bezogenes Bier wäre besser. Hofbräu oder Dinkelacker." Dem kann Eric Eilhardt nur zustimmen, der sagt: "Lieber Hofbräu oder Dinkelacker. Man redet beim VfB immer viel über Identifikation mit der Stadt und der Region. Dann sollte man dort anfangen. Ich fände es toll, irgendwann wieder Dinkelacker im Stadion zu trinken."

Andee Vollmer fragt sich: "Wenn die Loaylität zu lokalen Bierproduken schon soooo groß ist, warum soll ich dann einen regionalen Verein unterstützen?"

Derweil findet Dominic Secretissimus: "Besser wäre ein Regionalbezug... Aber das ist wohl das 'Business'."

Jürgen Jassmann macht ganz andere Gründe für den Deal aus: "An den Fans liegt es sicher nicht, wenn der eine oder andere Sponsor abspringt."

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