Das Sportgericht fällt nun das Urteil. Foto: Daniel Naupold/dpa

Nach dem Abbruch der Bezirksliga-Partie zwischen Gruol/Erlaheim und Bubsheim entscheidet nun das Sportgericht. Die Hoffnungen der beteiligten Vereine gehen auseinander.

Ein unglücklicher Stolperer beim Rückwärtslaufen hatte für Schiedsrichter Felix Aßmann am Sonntag bittere Folgen, er brach sich wohl das Handgelenk – der Notarzt war in Erlaheim vor Ort.

 

Im Duell der heimischen SGM Gruol/Erlaheim und dem SV Bubsheim in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern lagen die Hausherren durch einen Treffer von Pascal Eith in Führung. Zu einer Fortsetzung der Partie kam es infolge der Verletzung nicht, und das obwohl ein neutraler Schiedsrichter mit höherklassiger Erfahrung vor Ort war und auch anbot, die Partie zu übernehmen.

Bubsheim will nicht weiterspielen

Otto Waal, Spielausschussvorsitzender des SV Bubsheim und gleichzeitig als Kapitän selbst auf dem Feld, sagte auf Nachfrage unserer Redaktion: „Erstmal wünschen wir dem Schiedsrichter gute Besserung. Es war natürlich eine ungewohnte Situation, die nicht so oft vorkommt und dann die Frage, wie man darauf reagiert.“ Man wollte die Partie unter „richtigen Rahmenbedingungen“ (Zitat Waal) fortführen und stimmte daher gegen eine Fortsetzung.

SGM-Coach Jochen Gihr konnte dies indes nicht nachvollziehen: „Für mich, eine unsportliche Aktion. Ich hoffe und denke, dass wir das Spiel am ’Grünen Tisch’ gewertet bekommen. Der Schiedsrichter wäre top geeignet gewesen. Schade, es war bis dahin ein richtig gutes Spiel von uns.“

Wie geht es weiter?

Beim SVB indes hofft man auf eine Neuansetzung. „Wie es dann genau weitergeht, also ab welcher Minute usw., wäre dann die Frage“, so Waal.

Fakt ist, dass der „Fall“ beim Sportgericht des Fußballbezirks Schwarzwald/Zollern liegt und dort die Entscheidung getroffen wird. Dies bestätigte Bezirksspielleiter Markus Aberle unserer Redaktion. Bis wann eine Entscheidung zu erwarten ist, sei noch offen.