Am Rathauseingang in Glatten machen Eltern ihrem Unmut über die Maskenpflicht an Grundschulen Luft. Foto: Ade

Wie in anderen Gemeinden im Umland sind derzeit am Eingang zum Rathaus in Glatten viele Kinderschuhe, beschriftete Blätter und Plakate zu sehen, die dazu auffordern, die Maskenpflicht an Schulen zurückzunehmen.

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Glatten - "Kinderlachen statt Maskenpflicht", "Kinder brauchen Mimik und keine Masken" oder "Lasst unsere Kinder frei atmen" und – mit Blick auf die Sprachheilschule des Landkreises – "Sprache mit Maske geht nicht" ist dort unter anderem zu lesen.

Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer ging im Gemeinderat auf die "Kunstwerke" ein und erinnerte daran, dass nach Vorgabe des Kultusministeriums seit 22. März die Maskenpflicht an Grundschulen gelte. Viele Eltern fühlten sich nicht mitgenommen, hätten Sorgen und Ängste, so Pfeifer. Er erwähnte aber auch viele gegenteilige Zuschriften, in denen Eltern dafür dankten, dass der Schutz der Kinder ernst genommen werde.

Weiter informierte Pfeifer, dass im Land nach den Osterferien auch Corona-Tests für Schulkinder angeboten würden. Dabei werde die Gemeinde von der Arztpraxis Deeg unterstützt. Diese sogenannten Popeltests seien bislang freiwillig. Auch dazu gebe es unterschiedliche Meinungen bei den Eltern.

Pfeifer berichtete, dass es das Testangebot der Gemeinde für Schüler schon gegeben habe, aber kaum angenommen worden sei. Sehr gut angenommen hätten es aber Erzieherinnen und Lehrer.

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