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Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn Einrichtung meldet sich wegen Impfstoff zu Wort

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Die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn mahnt nun in einer Mitteilung prioritäre Covid-19-Impfungen für die Pflege- und Sozialbranche an. Foto: Gentsch

Die Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn mahnt nun in einer Mitteilung prioritäre Covid-19-Impfungen für die Pflege- und Sozialbranche an.

Schramberg-Heiligenbronn - Seit Anfang 2020 konzentrieren sich alle Kräfte der Mitarbeiter der Stiftung St. Franziskus auf den Schutz und die Begleitung der Menschen mit Behinderungen, der Kinder und Jugendlichen und pflegebedürftigen Menschen. Bereits Anfang 2021, schreibt die Stiftung nun in einer Mitteilung, sollen Impfstoffe zur Verfügung stehen, die vor einer Corona-Infektion schützen sollen. Sie schreibt von einer "für viele Menschen langersehnten Maßnahme gegen die Pandemie".

Es soll keine Impfpflicht geben

Laut Bundesregierung solle es aber keine Impfpflicht geben. Die Impfung gegen Covid-19 solle freiwillig sein. "Schon jetzt ist aber deutlich, dass die Impfbereitschaft der deutschen Bevölkerung sehr groß ist. So groß, dass nicht alle Bereitwilligen gleichzeitig geimpft werden können", heißt es weiter. In den ersten Monaten würden nicht genügend Impfstoffdosen zur Verfügung stehen. Es bedürfe einer Priorisierung, welche Personen beziehungsweise Personengruppen vorrangig Zugang zu einem Impfstoff erhalten sollen.

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"Grundlage einer entsprechenden Regelung muss vor allem der prioritäre Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen und der diese unterstützenden Fachkräfte sein", argumentiert die Stiftung. Menschen, die einer Risikogruppe angehören oder durch ihre Berufstätigkeit einen höheren Schutz für sich und andere benötigen, sollten bevorzugt behandelt werden. In diese Richtung zielen bereits die Empfehlungen der Politik und Wissenschaft.

Bestimmte Gruppen sollen Vorrang haben

"Pflegebedürftige Menschen in den Altenzentren, Menschen mit Behinderungen sowie die Kinder- und Jugendlichen in unseren Einrichtungen. Sie alle gehören zu Gruppen, die es zu schützen gilt. Dazu kommen all die Mitarbeitenden, die in der Stiftung beschäftigt sind und für die genannten Personengruppen täglich da sein müssen. Dafür werden wir uns einsetzen", werden Stefan Guhl und Thorsten Hinz, Vorstände der Stiftung St. Franziskus zitiert.

Beide Vorstände hoffen, dass es zu keinen Verteilungskämpfen bei den Impfungen kommt. Die Politik müsse der Bevölkerung gut erklären, dass ausreichend Impfstoffe für alle zur Verfügung stehen, dass aber die Ausgabe Schritt für Schritt erfolgen muss. "Deutschland ist bislang relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen - vor allem deshalb, weil sich alle auf den Schutz der besonders anfälligen Gruppen konzentriert haben. Das darf jetzt bei der Frage von prioritären Impfungen nicht verspielt werden", so Guhl und Hinz.

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