Die Stiftungsbeiräte mit den Begünstigten: (von links) Hauptamtsleiterin Annette Huber, Vorsitzender Gunter Eberhardt, OB Diana Stöcker, Klauda Brahollari, Maximilian Rabe, Thomas Bayer, Daniel Entmann, Gudrun Schemel, Irmgard Lorenz, Natalie Stenzel und Gustav Walliser Foto: Norbert Sedlak

Die Weiler Stiftung bezuschusst in diesem Jahr drei Einrichtungen mit insgesamt 8000 Euro.

Es handelt sich um das Pflegeheim Markgräflerland, die Tagespflege der evangelischen Diakoniestation und die die katholische Sozialstation. Die symbolischen Scheckübergaben fanden in den Räumen der Sozialstation im Beisein der Vertreter der Begünstigten statt.

 

Im Namen des Pflegeheims Markgräflerland, das mit 4000 Euro den Löwenanteil erhielt, bedankte sich Heimleiterin Natalie Stenzel. Damit könne eine Reihe von Aktiv-Maßnahmen wie eine Fahrrad-Rikscha angeboten werden. Die sei im regulären Budget nicht enthalten. Auch für die Alltagsbetreuung und Freizeitgestaltung sowie zur Würdigung der 70 ehrenamtlichen Helfer könne das Geld gut genutzt werden.

Wohlfühloase schaffen

Maximilian Rabe, stellvertretender Vorsitzender der Diakoniestation Weil am Rhein-Vorderes Kandertal, bedankte sich gemeinsam mit Klauda Brahollari, Leiterin der Tagespflege in der Hauptstraße 197, für die Zuwendung. Mit dem Geld werden die Gartenmöbel in der Tagespflege ersetzt, und so eine neue Wohlfühloase für die Patienten geschaffen.

Kurse einführen

Gudrun Schemel, Geschäftsführerin der katholischen Sozialstation, bedankte sich für die Unterstützung und plant dafür neue Kommunikationstechniken in Form von Gesundheits- und Angehörigen-Kursen einzuführen. Schallschutzsicher könne individuelle Beratung angeboten werden. „Blended-Kurse“ seien ein Teil des Gesamtprojekts.

Gunter Eberhardt, Vorsitzender der Stiftung Altenpflege Weil am Rhein, erinnerte an deren Anfänge. Im Jahr 2000 vermachte das Ehepaar Albert und Maguerite Schmidt sein Vermögen der Stadt für die Altenpflege, schilderte Eberhardt die Entstehung der „Stiftung zur Förderung der Altenpflege.“ Mittlerweile habe sich das Stiftungsvermögen auf rund 1,1 Millionen Euro summiert.

Er animierte die Anwesenden, im Freundes- und Bekanntenkreis Werbung für die Stiftung zu machen. Durch Spenden oder Erbschaften, aber auch mit Immobilien, könne nachhaltig Gutes getan werden. „Die Stiftung arbeitet immer effizient und kostenfrei. Der Erlös kommt bei den alten Menschen an, und wird nicht in Verwaltung oder Werbung verbraten“, betonte er.

Jährliche Zinsen werden ausgeschüttet

Oberbürgermeisterin Diana Stöcker, kraft ihres Amtes Beisitzerin, ist froh und dankbar, dass es die Stiftung gebe, so könne man soziale Zwecke unterstützen. Das Stiftungsvermögen dürfe nicht angegriffen werden, es würden nur die jährlichen Zinsen ausgeschüttet, erinnerte sie: „Es ist ein Kapital auf Ewigkeit.“

Unterstützung

Zuwendungen
nimmt die Stiftung Altenpflege auf ihrem Konto bei der Sparkasse Markgräflerland an: BIC: SOLADES1MGL; IBAN: DE59 6835 1865 0007 1833 38. Der Verwendungszweck muss „Zustiftungen“ lauten, bei anderen Bezeichnungen kann der Betrag nicht in die Stiftung mit einfließen, sondern muss umgehend weitergegeben werden.