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Stetten am kalten Markt Wie kam ein russischer Orden auf die Alb?

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Stetten a. k. M.-Frohnstetten. Das Heimatmuseum in der ehemaligen Grundschule öffnet am Sonntag, 10. November, seine Pforten für alle, die sich für die Heimat und ihre Kulturgeschichte interessieren. Heimatforscher Hubert Seßler und seine Tochter Sigrid stehen von 14 bis 17 Uhr allen Besuchern für fachliche Auskünfte zur Verfügung und stellen Exponate wie die mittlerweile über 120 Exemplare umfassende Sammlung historischer Fruchtsäcke sowie Utensilien des bäuerlichen Alltags aus früheren Zeiten vor.

Als weitere Besonderheit wird erstmals ein Orden aus dem Jahr 1799 präsentiert, den Heimatforscher Günther Gratius in der Nähe des Frohnstetter Kulturdenkmals "Triebhag" gefunden und dem Heimatmuseum zur Verfügung gestellt hat. Der Bildniskopf ist der des russischen Generals Alexander Wassiljewitsch Suworow (1730–1800). Wie der russische Orden auf die Alb kam, kann nur vermutet werden – möglicherweise hatte ein versprengter russischer Soldat oder Kriegsgefangener den Orden als Amulett um den Hals getragen und an der Fundstelle verloren.

Gezeigt werden ferner neue Bilder von früheren Frohn­stetter Kindergartenkindern und Schulklassen – Hubert Seßler hofft, mit Hilfe von Besuchern noch den einen oder anderen Schüler identifizieren zu können. Ebenfalls neu in der Sammlung ist eine Kopie des Ehrenbürgerbriefs für den ehemaligen Pfarrer Peter Widmaier, den er 1958 von der damals noch selbstständigen Gemeinde Frohnstetten erhalten hatte.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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