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Stetten am kalten Markt Produkt überzeugt die Verbraucher

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Astrid Klingshirn (links) hat die Studierende Manuela Heß (Zweite von rechts) bei ihrer Bachelorarbeit betreut. Bei der Präsentation der Ergebnisse zeigten sich Eva Veigel, Daniela Jäger und Thomas Kanjar (von links) von der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern beeindruckt. Foto: Korinth Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Studierende der Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat auf der Basis von Wildschweinfleisch eine Würzmischung entwickelt, die als Grundlage für Soßen, Suppen und Marinaden genutzt werden kann.

Albstadt/Sigmaringen. Entstanden ist die Produktidee im Zuge einer Kooperation mit der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern: Manuela Heß – Studiengang Lebensmittel, Ernährung, Hy­giene – bearbeitete das Thema in ihrer Bachelorarbeit. "Die Nachfrage nach regionalen Produkten steigt", sagt Astrid Klingshirn. Sie hat die Studierende betreut. Grund dafür sei unter anderem der Wunsch nach größerer Nachhaltigkeit und artgerechter Tierhaltung. "Wildschweinfleisch ist ein regionales Produkt und gewissermaßen der Inbegriff artgerechter Aufwuchs-Bedingungen."

Ziel der Zusammenarbeit war es, ein möglichst lang haltbares und breit einsetzbares Produkt zu entwickeln, das unterschiedliche Teilstücke des Wildschweins in der Verarbeitung zulässt. "Das war uns im Sinne der Nachhaltigkeit wichtig, um auch vom Endkunden weniger nachgefragte Teilstücke verwenden zu können", erläutert Astrid Klingshirn. Die so entstandene Würzmischung habe nicht nur den Vorteil, vielseitig in der Küche eingesetzt werden zu können. "Zugleich wird das Produkt Wildschwein an sich in Form eines fein gemahlenen Pulvers in der Anwendung vereinfacht und Konsumenten auf diese Weise zugänglicher gemacht."

15 Test-Konsumenten ziehen positive Bilanz

Der Fokus der Arbeit lag zum einen auf der Entwicklung der Würzmischung selbst und zum anderen auf dem Überprüfen der Akzeptanz beim Kunden. 15 Konsumenten testeten das Produkt zwei Wochen lang zu Hause und zogen eine positive Bilanz: Die Würzmischung überzeugte vor allem als Ersatz für konventionelle In­stantbrühen als Suppenbasis und zum Würzen von Pasta- oder Fleischgerichten. 80 Prozent der Studienteilnehmer würden sie demnach gerne auch weiterhin verwenden. Das Produkt wurde außerdem besser angenommen und bewertet als andere, zuvor verwendete Instantprodukte und Würzmittel. "Ausschlaggebend waren dabei vor allem die Regionalität der Rohstoffe und der Verzicht auf Zusatzstoffe in der Rezeptur", betont Astrid Klingshirn.

Bei der Projektpräsentation zeigten sich schließlich auch die Unternehmensvertreter Thomas Kanjar und Eva Veigel sehr angetan von der Würzmischung. Ob und wann sie in den Vertrieb geht, wird derzeit geprüft.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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