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Stetten am kalten Markt Ein halbes Jahrhundert im Zeichen des Skifahrens

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Von links: Bürgermeister Maik Lehn übergibt Martin Löffler eine "Schaufel voll Geld". Foto: Grimm Foto: Schwarzwälder Bote

Stetten am kalten Markt (sgr). Mit einem überaus informativen und unterhaltsamen Abend hat der Skiclub (SC) Stetten am kalten Markt im Soldatenheim "Haus Heuberg" sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 300 Gäste sind der Einladung von Vereinschef Martin Löffler und seiner Stellvertreterin Christine Unger gefolgt, darunter auch Jürgen Reiff, Vorsitzender des Bezirks West des Schwäbischen Skiverbandes (SSV), sowie Martin Renfftlen, Vizepräsident des Wettkampfsports Alpin des SSV.

Im Laufe des Abends erhielt der überraschte Martin Löffler von den Vertretern des SSV den Ehrenbrief des Verbandes für sein enormes Engagement in Sachen Skisport und Vereinsaktivitäten überreicht. In seiner Laudatio listete Reiff die Verdienste des Vereinsvorsitzenden auf, der den SC seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten führt, dazwischen auch mal als Vize fungierte und elf Jahre lang als Sportwart dem Verein diente.

Natürlich gab es zum 50. Geburtstags des SC auch Geschenke. Martin Henkenius von der Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch und Filialleiter Manfred Kohl überreichten dem Vereinsvorsitzenden einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Bürgermeister Maik Lehn hatte zur Gaudi des Publikums gleich eine "Schaufel voll Geld" in Form eines Schneeschiebers mit darauf befestigten Geldscheinen mitgebracht.

Damit würdigten die Laudatoren die rege Arbeit des Vereins, der in den vergangenen Jahrzehnten mit viel Eigenleistung und nicht nachlassender Energie eine beachtliche Infrastruktur für die Freunde des Wintersports geschaffen hat. Dazu gehörte auch der Aufbau einer Rennläufer-Mannschaft schon in den ersten Jahren des SC, der aus dem Stettener TSV hervorgegangen ist.

Stolz ließ Martin Löffler die sportlichen Erfolge des SC Revue passieren, die beispielsweise im Jahr 2001 mit dem Erringen des LBS-Cups durch die Rennmannschaft mit Martina Peters, Florian Bürk, Johannes Unger, Max Jungk und Christian Löffler eine Krönung erfuhr. "In der selben Saison holte Max Jungk den baden-württembergischen Schülermeistertitel und war damit der erfolgreichste Skisportler des Vereins", sagte der Vereinschef.

Auch in den Jahren darauf haben die Mitglieder des SC zahlreiche Titel eingefahren, Veranstaltungen ausgerichtet und eine Inliner-Mannschaft aufgebaut, die den deutschen Inline-Mannschaftstitel nach Stetten geholt hat. Viele "gute und sehr gute Skiläufer" seien im Laufe der Jahre im SC ausgebildet worden, wovon nicht wenige Übungsleiter- und Instructor-Kurse belegt sowie Skilehrerausbildungen des Deutschen Skiverbandes und auch Trainerscheine gemacht hätten.

Einen großen Teil des Abends nahm die Rückschau auf die Entwicklung des Vereins ein. Die ersten 25 Jahre ließ Karl-Heinz Decker, der den Verein im ersten Vierteljahrhundert seines Bestehens ganze 19 Jahre lang geleitet hatte, vor den Augen des Publikums wieder aufleben. Zusammen mit den Gründungsmitgliedern Martina Mogg, Kurt Ziegler, Manfred Hoffmann, Manfred Bücheler und Oskar Herrmann hatte er die ersten 25 Jahre der Vereinsgeschichte zusammengetragen, die mit der Gründung am 16. November 1968 begann. Auch für die Jüngeren war es interessant zu erfahren, wie "sportlich" im wahrsten Sinn des Wortes das Skilaufen zu Zeiten ohne Lift und Pistenraupe war.

Die zweiten 25 Jahre trug Christine Unger vor. "Die Mutter der Kompanie", wie Martin Löffler seine Stellvertreterin bezeichnete, verdeutlichte die rasante Entwicklung des rund 750 Mitglieder umfassenden Vereins in Wort und Bild. Ein Video von Gestern und Heute über den Schneesport, zusammengetragen von Sebastian Frank, ergänzte die Rückschau.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten des Festabens sorgte ein Bläsertrio für die musikalischen Momente und die Tanztruppe "Ladykracher" für den visuellen Augenschmaus. Ein Teil der einst 76 Gründungsmitglieder waren der Einladung des Skiclubs gefolgt. Sie erhielten die Ehrennadel und eine Urkunde des Vereins.

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