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Stetten am kalten Markt Die Lage ist momentan entspannt

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Getrennt und doch vereint: Franziska Brantner, Thomas Zawalski, Sandra Brendler, Erwin Feucht und Andreas Binder (von oben links im Uhrzeigersinn) im Video-Chat. Foto: Schwarzwälder Bote

Sigmaringen. In einer Video-Konferenz haben Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen und Mitglieder von Bündnis ’90/Die Grünen hat dieser Tage über die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Sigmaringen (Lea) informiert. Eigentlich wollten sich die drei Grünen-Politiker vor Ort ein Bild machen, doch die Coronavirus-Pandemie verhinderte es.

So tauschten sie über den einstündigen Online-Talk eine Menge Informationen über die Situation in Sigmaringen aus.

Die Gesamtkapazität dieser Erstaufnahme ist für maximal 875 Bewohner ausgelegt, im Durchschnitt liegt die Belegung bei rund 500 und derzeit, aufgrund der Abstandsregeln, bei 330 Flüchtlingen. "Das sind gute Voraussetzungen, um die notwendigen Corona-Auflagen umzusetzen", sagt Andreas Binder, der Leiter der Lea. Aktuell sind in der Einrichtung verschiedene Dienstleister im Einsatz, die den Betrieb und die Betreuung der Bewohner aufrechterhalten. Derzeit gibt es keinen Corona-Fall in der Einrichtung.

Die Verweildauer in der Einrichtung beträgt vier bis fünf Monate. Neuankömmlinge werden vor der Aufnahme getestet. "Eine zusätzliche Stress-Belastung der Bewohner kann ich nicht feststellen", betont Binder. Und ergänzend fügt Sandra Brendler vom Referat Flüchtlingsaufnahme hinzu: "Für Frauen in Notsituationen gibt es noch freie Kapazitäten, allerdings kann der Sprachunterricht in der Lea derzeit nicht stattfinden."

Franziska Brantner, europapolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, und Thomas Zawalski, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirates des Kreisverbandes Zollernalb, betonten bei der Zusammenkunft, dass sie auf jeden Fall nach den Corona-bedingten Einschränkungen die LEA in Sigmaringen besuchen wollten, aber diese virtuelle Form des Gespräches zumindest dafür gesorgt habe, sich aktuell über die Lage zu informieren.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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