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Stetten am kalten Markt Der Glöckner schoss selbst 2000 Euro zu

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Komfortabel per Knopfdruck kann Konrad Glattes (Mitte) nun das Glockengeläut der Sebastianskapelle beim Frohnstetter Friedhof bedienen. Das Bild zeigt ihn mit zusammen mit Ortsvorsteher Johann Seßler (links) und dessen Stellvertreter Felix Rebholz (rechts). Foto: Neusch Foto: Schwarzwälder Bote

Stetten a. k. M.-Frohnstetten. . Auf dem Frohnstetter Friedhof ist das neu installierte, elektrisch betriebene Glockengeläut der Sebastianskapelle seiner Bestimmung übergeben worden.

Die alte Totenglocke auf dem Frohnstetter Friedhof, die Konrad Glattes viele Jahre lang ehrenamtlich bei Beerdigungen geläutet hatte, wurde von Hand und mit Hilfe eines Seilzugs bedient, doch diese Arbeit war nach der Stabilisierung des Glockenturms durch spezielle Baumaßnahmen immer beschwerlicher geworden, und da Glattes auch nicht mehr der Jüngste ist, regte er schließlich an, ein elektrisch betriebenes Glockengeläut in die Kapelle einzubauen. Der Vorschlag fand bei Ortsvorsteher Johann Seßler offene Ohren, zumal Glattes quasi als Anschubfinanzierung zusagte, aus eigener Tasche 2000 Euro für das neue Geläut zu spenden. Er sollte nicht der einzige Spender bleiben – neben zahlreichen Firmen beteiligten sich auch die Frohnstetter Landfrauen und viele Einzelspender an der Aktion, mit dem Ergebnis, dass die Investitionskosten von rund 6000 Euro zum großen Teil über Spenden finanziert werden konnten. Die Frohnstetter Senioren verzichteten bei der Weihnachtsfeier 2018 zugunsten der Aktion auf die Kuchen- und Kaffeespende der Gemeinde, und das Problem des fehlenden Stromanschlusses konnte dank der Erlaubnis von Nachbar Felix Rebholz, die Leitung auf seinem Grundstück zu verlegen, kostengünstig gelöst werden.

Allen Spendern und Helfern galt bei der Einweihung der Dank von Ortsvorsteher Johann Seßler – vor allem aber Konrad Glattes, der ein Drittel der Kosten übernommen und laut Seßler damit maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss des Projektes beigetragen hatte.

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