Sigmaringen. Auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Fallzahlen reagieren die Kliniken im Kreis Sigmaringen ab sofort mit einem Besuchsstopp. Damit sollen die Weiterverbreitung des Virus und das Risiko einer Ansteckung für Patienten und Mitarbeiter minimiert werden. Vom Besuchsverbot ausgenommen sind Angehörige, die einen im Sterben liegenden Patienten besuchen wollen, eine Person, die eine Schwangere bei der Geburt begleitet, und die Begleitperson eines minderjährigen Kindes. Das wird in einer Zugangskontrolle geprüft. Alle Patienten werden auf eine mögliche Covid-19-Infektion getestet. Patienten mit Verdacht auf eine Infektion und infizierte Patienten werden nur im SRH-Krankenhaus Sigmaringen behandelt. Diese Regelung wird je nach Entwicklung der Infektionsrate im Landkreis angepasst.