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Stetten am kalten Markt "Auch persönlich ein Gewinn"

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Lisa Weißer hat ihre Masterarbeit in Irland geschrieben. Betreut wurde sie dabei von David Drissner, Professor an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.Foto: Hochschule Foto: Schwarzwälder Bote

Albstadt/Sigmaringen. In Sigmaringen studieren, die Masterarbeit in Irland schreiben: Für Lisa Weißer ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.

Die 25-jährige Lisa Weißer hat an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen Biomedical Sciences studiert und wusste schon früh, dass sie ihre Masterarbeit im Ausland absolvieren wollte. "Ich wollte neue Erfahrungen machen und meine Englischkenntnisse auffrischen", sagt sie.

Die Wahl fiel auf Irland, wohin einer ihrer Professoren an der Hochschule, David Drissner, mehrjährige Kontakte zu einer Forschungsgruppe an der Universität Maynooth hatte.

"Von da an ging alles ganz schnell", berichtet Lisa Weißer. "Ich schrieb ihm eine E-Mail, er kontaktierte seine Kollegin in Irland, und ehe ich mich versah, suchte ich schon Unterkünfte und Flüge heraus."

In ihrer Masterarbeit analysierte Lisa Weißer die Eigenschaften von antibiotikaresistenten E.coli-Bakterien – ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Sigmaringen, dem Labor in Irland sowie dem Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Uni Tübingen.

Forschungskooperation hat ebenfalls wesentlich profitiert

"Sie hat unsere Forschungskooperation durch ihre Masterarbeit wesentlich gestärkt und mit ihren Ergebnissen einen bedeutenden Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt im Projekt geleistet", sagt David Drissner, der die Studierende in Sigmaringen betreut hat. "Ich freue mich schon auf die weiteren studentischen Abschlussarbeiten in diesem Projekt."

Lisa Weißer empfiehlt auch anderen Studierenden einen Auslandsaufenthalt. Von ihrer Zeit in Irland ist sie begeistert – sowohl fachlich als auch persönlich. "Fast alle meiner Kollegen waren Iren, aber viele Doktoranden kamen aus allen Ecken der Welt", berichtet sie. "In meiner Arbeitsgruppe waren alle total hilfsbereit, und es gab immer etwas zu lachen." Die Arbeit dort habe sehr viel Spaß gemacht, "sie war abwechslungsreich und die Betreuung wirklich super, da man eigenständig arbeiten konnte". Zugleich sei bei Problemen immer jemand da gewesen, den man um Hilfe habe bitten können.

Die Gegend um Maynooth – circa 30 Minuten von Dublin entfernt – gefiel Lisa Weißer gut. Mit anderen Erasmus-Studierenden unternahm sie zudem viele Tagestouren, auch in andere Teile Irlands, oder verbrachte auch mal ein ganzes Wochenende in Belfast. Ihr Fazit lautet: "Ich kann jedem nur em­pfehlen, einen Auslandsaufenthalt zu machen", sagt sie. "Ich werde diese Zeit und die Leute, die ich kennengelernt habe, nie vergessen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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