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Stetten a. k. M. Totes Baby: Mutter hat Drogen konsumiert

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Im September 2018 war die Leiche des Neugeborenen im Wald bei Frohstetten gefunden worden. (Symbolfoto) Foto: Hildenbrand

Stetten-Frohnstetten - Nach dem Fund eines toten Babys im Wald bei Frohnstetten Anfang September 2018 fehlt von der Mutter trotz intensiver Ermittlungen weiterhin jede Spur. Allerdings gibt es neue Erkenntnisse.

Laut dem Gutachten der toxikologischen Untersuchung hat die Mutter des Säuglings während der Schwangerschaft Betäubungsmittel und Medikamente konsumiert. Dies gaben die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium Konstanz in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. Die Kriminalpolizei schließt deshalb nicht aus, dass sich die Frau möglicher Weise in der Drogenszene aufhält oder aufgehalten hat.

Durch diesen Umstand erhoffen sich die Beamten neue Ermittlungsansätze, die sie auf die Spur der Mutter des
Neugeborenen führen, dessen Todesumstände nach wie vor unklar sind.

Mit Blick auf den möglichen Drogenumgang werden Personen, denen sich die Frau eventuell offenbart hat oder denen die Schwangerschaft aufgefallen ist, gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Sigmaringen unter der Telefonnnummer 07571/104-0, zu melden.

Der Säugling, der laut Obduktion nach der Geburt noch gelebt hatte, wurde im September 2018 in aller Stille auf dem Friedhof in Stetten am kalten Markt beigesetzt. Zuvor hatte er vom Standesamt den Namen Joris erhalten.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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