Die Sternsinger haben sich vor dem Schörzinger Gemeindehaus aufgestellt. Sophia Saat, Carina Rebhan und Katharina Saat (vorne, von links) hatten die Aktion vorbereitet. Foto: Schätzle

Am Dreikönigstag sind in Schörzingen die Sternsinger ausgesandt worden. Sie sammeln für kranke Kinder in Afrika.

Schömberg-Schörzingen - In der Wochenberggemeinde Schörzingen sind am Dreikönigstag die heiligen drei Könige ausgezogen, um das Leuchten in die Welt zu tragen und die Häuser zu segnen.

Diakon Stephan Drobny freute sich im Wortgottesdienst, dass viele Schörzinger Kinder als Sternträger oder Könige gekleidet auf ihre Segnung warteten, um in fünf Gruppen aufgeteilt in jedes Haus den katholischen Segen "Christus segne dieses Haus"zu tragen.

Erschwerte Bedingungen

Die Aktion hatten unter erschwerten Pandemie-Bedingungen Katharina und Sophia Saat sowie Carina Rebhan bestens vorbereitet – vom gemeinsamen Basteln mit Abstand und Maske im November bis hin zur Terminvereinbarung im Schömberger Corona-Testzentrum.

Sternsinger getestet

So hatten sich die Sternsinger negativ getestet und mit Maske ausgestattet im Schörzinger Gotteshaus versammelt. Sie hielten auch den vereinzelt fallenden Schneeflocken und der Kälte stand und marschierten tapfer mehrere Stunden lang durch Straßen, Gassen und Wege, um neben der Segnung der Häuser auch Spendengelder für die Sternsingeraktion zu sammeln.

Das diesjährige Motto lautet "Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit." Die Sternsinger machten mit ihrer Aktion auf die Gesundheitsversorgung von Mädchen und Jungen in Afrika aufmerksam.