Tom Texter (von links), Bianca Mei, Harry Kläger und Oliver Widmann mit dem Nikolaus. Foto: Schwarz

Mehr als 1000 leuchtende und bemalte Sterne sorgen bis zum 7. Januar für weihnachtliches Flair in der Freudenstädter Innenstadt. Der Start der Sternefunkeln-Aktion kam gut bei den Besuchern an.

Anders als im vergangenen Jahr, ist dieses Mal nicht nur im Kurgarten für weihnachtliche Stimmung gesorgt, sondern auch in der Innenstadt und vor allem rund um den Marktplatz. Seit Samstag zieren mehr als 1000 beleuchtete und von Kindern bemalte Sterne großflächig die gesamte Einkaufsstadt. Die dadurch erzeugte Stimmung kam so gut an, dass bereits zum Start am Samstag zahlreiche Besucher ihren Einkaufsbummel mit einem Stopp an einer der derzeit 13 Hütten – zwei weitere kommen in den nächsten Tagen noch hinzu – verbunden haben. Dort konnte man Glühwein in unterschiedlichen Varianten genießen und sich auch sonst allerlei süffige Getränke und Snacks schmecken lassen.

 

Die beleuchteten LED-Sterne funkeln nicht nur unter den Arkaden, sondern auch in den Schaufenstern zahlreicher Geschäfte und an den Hütten. Dort wurden auch die insgesamt 469 Holzsterne angebracht, die Kindergartenkinder verziert und bemalt hatten. Die Bereitschaft der Laden- und Gastronomiebesitzer, sich an der Aktion zu beteiligen, war groß. „Dafür, dass alles doch relativ kurzfristig gelaufen ist, ist die Teilnahme sensationell“, betonte Harry Kläger vom „Speckwirt“. Nicht nur seinem Eindruck nach sind alle Beteiligten sehr dankbar, dass auf und rund um den Marktplatz in diesem Jahr wieder weihnachtliche Stimmung herrscht.

Positive Reaktionen von Kunden

Auch Bianca Mei „vom Fass“ hat bisher nur positive Reaktionen von ihren Kunden erhalten. Die Plätze bei ihrer Hütte vor dem Geschäft waren zum Start am Samstag voll besetzt. Gastronom Oliver Widmann ist überzeugt, dass vom Angebot am Ende alle Geschäfte und Gastronomen schon deshalb profitieren, weil die Besucher aufgrund der Sternefunkeln-Aktion länger bleiben und ihren Einkaufsbummel in der weihnachtlichen Stimmung eher ausdehnen als auf einem nur leidlich geschmückten Platz. Da die Hütten nicht so konzentriert sind wie auf dem früheren Weihnachtsmarkt, werde der Radius der Besucher auch größer, so Widmann.

Mit Blick auf das Personal und die eigentlich immer herrschende Personalknappheit habe es sich logistisch ebenfalls als Vorteil erwiesen, die Hütten direkt vor den Läden und Lokalen zu platzieren. Dies sei einfacher zu bewerkstelligen, als Personal in einer Hütte auf einem Weihnachtsmarkt abseits des eigenen Geschäfts oder Lokals bereitzustellen.

Ein Höhepunkt ist der Weihnachtsmann-Besuch

Ergänzt wird das Angebot während der Dauer des Hüttenzaubers durch verschiedene musikalische und sonstige Programmpunkte, von denen sich die Besucher beim Einkaufsbummel überraschen lassen können. Ein Höhepunkt ist der Besuch des Weihnachtsmannes, der am 6. Dezember ab 16 Uhr am Schickhardtbau Geschenke für die Kinder verteilt. An den Hütten und in den Geschäften gibt es darüber hinaus an diesem Tag kleine Gaben für die Kinder. Diese werden an den ersten drei Adventssamstagen auch von 10 bis 13 Uhr bei Bedarf vom Kinderschutzbund in der Reichstraße betreut.

Wer möchte, der kann seine Einkäufe beim „s’Lädle“ auf dem oberen Marktplatz zwischenlagern, um ohne Ballast weiter zu shoppen. Der beleuchtete Hüttenzauber wird durch die Wirtschaftsförderung gesponsert und ist von Donnerstag bis Sonntag jeweils bis 21 Uhr geöffnet. Donnerstags und freitags wird jeweils ab 16 Uhr bewirtet, samstags und sonntags bereits ab 11 Uhr. Seinen Glühwein oder ein anderes Getränk kann man vom Lokal auch an den übrigen Wochentagen mit nach draußen nehmen. Die Tische bleiben auch an den Schließtagen stehen.