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Stephan Germann (stuttgarter-nachrichten.de) Darum gewinnt der VfB Stuttgart

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Zugegeben: ich dürfte mit meiner Meinung relativ alleine stehen. Fünf Spiele in Folge verloren, das Aus im Pokal, der VfB im freien Fall, die Bayern im Aufwärtstrend. Und dann die Statistik: Aus den bisherigen Liga-Gipfeln stehen zwölf Heimsiegen neun Unentschieden und 21 Niederlagen gegenüber. Nicht gerade das, was man eine gute Ausgangsposition nennt.

Andererseits: Jede Serie reißt, also irgendwann auch unsere Pechsträhne. Ohne Pokal können wir uns jetzt ganz auf die Liga konzentrieren. Der vermeintlich strauchelnde VfB ist Underdog gegen den scheinbar übermächtigen FCB - so wie Köln (0:0) oder Mainz (2:1). Und dann die Statistik: In den letzten fünf Liga-Heimspielen haben die Roten gegen Bayern München nicht mehr verloren.

Auch der Vergleich der Trainer lässt hoffen. Hier der sympathische Bayer, hinter dem das gesamte Team, momentan noch das Management und - das ist beim Stuttgarter Publikum nicht selbstverständlich - ein Großteil der Fans stehen. Dort der arrogante Holländer, der seine Stars auf der Bank schmoren lässt und sich vor der Vereinsführung und all den Erfolgsfans kaum einen Patzer mehr leisten darf. Hand aufs Herz: Wären Sie Profi, für wen würden Sie sich mehr reinhängen?

Zum Kader: Unser bester Mann spielt in München - wenn er dort nicht auf der Bank sitzt. Seit Mario Gomez die Kassen des VfB gefüllt hat, ist er nur noch ein Schatten seiner selbst. Gut, die ganze Kohle hat die Stuttgarter spielerisch noch nicht vorangebracht, aber wann wäre ein besserer Zeitpunkt für Pogrebnjak, den ewigen Vergleich mit Gomez zu seinen Gunsten zu entscheiden? Wann könnte Julian Schieber besser beweisen, dass Stürmer am Neckar besser gedeihen als an der Isar?

Je länger man darüber nachdenkt, desto zuversichtlicher könnte man werden. Stürmer müssen nicht treffen, um ein Spiel zu gewinnen - das haben die Bayern am letzten Spieltag selbst bewiesen. Ribéry ist verletzt, Hleb dagegen so richtig schön geladen. Hitzlspergers Formtief erscheint beim Anblick eines Schweinsteiger-Standards gar nicht mehr so tief. In unserer Abwehr hat so langsam jeder seinen Klops gehabt, und über die Motivation eines Jens Lehmann braucht man sich ohnehin keine Gedanken zu machen. Also was um alles in der Welt soll am Samstag noch schief gehen?

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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