Schon vor gut einem Jahr lagen mehrere größere Felsbrocken am Fahrbahnrand. Foto: Polet

Der erneute Steinschlag zwischen Mühlheim und Fischingen sollte die Verantwortlichen im Ortschafts- und Gemeinderat, im Kreistag sowie im Landratsamt für die Sicherheit von Auto- und Radfahrer sensibilisieren, findet unser Leser Hartmut Polet.

Seit Jahren habe ich die Steinschlaggefahr entlang dem Radweg beim Landratsamt angemahnt.

 

Ich erhielt die Information seitens des Landratsamtes, dass die Stadt für die Hanglage zuständig ist. Das Landratsamt ist für die Räumung der Steine zur Straße zuständig. Weiter wurde mir vom Landratsamt mitgeteilt, dass die Hanglage in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird.

Unzureichende Sicherung

Sowohl Stadt als auch Landratsamt versäumen jedes Jahr, ihre Seite zu mähen und von Gestein zu räumen. Dass selbst ein kleiner Stein für den Radfahrer besonders in der Dämmerung eine Gefahr ist, wird auch Radfahrern von Stadt und Landratsamt bewusst sein?

Die letzte Sicherung der Hanglage war unzureichend. Wie man eine Hanglage sichert, wurde nur an der Kreisstraße nach Empfingen praktiziert. In Schweiz und Österreich ist die Sicherung der Hanglagen selbstverständlich. Und anscheinend sind die Gelder dafür da!

Verantwortung auf allen Ebenen

Für mich ist es unverständlich, dass man nun in der Hanglage Hecken zurückschneidet. Diese bremsen Steine und stabilisieren die Oberfläche der Hanglage. Das Gestein der Hanglage ist eine Gefahr für die Radfahrer und Fußgänger.

Da müssen sich Ortschafts- und Stadträte durch eine Besichtigung vor Ort ein Bild davon machen und sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Ich muss mich auch fragen, mit welche Verantwortung unsere Kreisräte aus Sulz sich auf dem Landratsamt für diese tägliche Gefahr bei Sitzungen stark für Maßnahmen einsetzen?

Auf 20. Januar gespannt

Auf der Kreisstraße nach Vöhringen wartet seit Langem eine weitere Gefahrenstelle auf Maßnahmen. Für ein neues Landratsamt werden Gelder bewilligt, aber für den Bau von Straßen und Brücken hat unser Staat keine Gelder!

Man darf gespannt sein, welche Sicherungsmaßnahmen die Verantwortlichen ab dem 20. Januar veranlassen?

Hartmut Polet, Sulz

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