Seit September kann die AWO wieder das Haus 1 nutzen. Foto: Christoph Schennen

Ina Pietschmann von der Arbeiterwohlfahrt hat im Jugend- und Sozialausschuss über die Entwicklungen bei den AWO Kids berichtet. Sie werden in Haus 1 und Haus 2 in Steinen betreut.

Seit September kann die AWO wieder das Haus 1 nutzen.

 

„Es ist ein entspannteres Arbeiten als noch im vergangenen Jahr möglich, weil beide Häuser verstärkt genutzt werden können, die Kinderzahl im Laufe des Schuljahres rückläufig ist und wir eine sehr gute Personaldecke haben, um Krankheitsausfälle aufzufangen“, sagte die Vorsitzende des AWO-Ortsverbands Maulburg-Steinen. Derzeit nehmen 59 Kinder die Mittags- und Nachmittagsbetreuung der AWO wahr, davon kommen 57 Kinder direkt nach der Schule in die Einrichtung.

42 Ganztagsbetreuungen

Von den 59 Schülern werden 42 bis 17 Uhr betreut. Neu ist, dass auch sieben Kinder aus Höllstein betreut werden. Pietschmann hat festgestellt, dass sich die durch die Corona-Pandemie entstandenen Defizite bei den Kindern ausgeschlichen haben. „Die Kinder sind wieder sozialer und teamfähiger und die Erstklässler sind bereits im System integriert und kennen die Tagesabläufe.“

Möglicherweise muss die AWO künftig weniger Kinder betreuen, weil bis Mai weniger Anmeldungen für das neue Schuljahr vorlagen. Dennoch will der Wohlfahrtsverband die Suche nach Fachpersonal verstärken.

Das Team besteht aus einer Leitung, einer stellvertretenden Leitung, sechs Betreuerinnen, einer Hauswirtschaftskraft, einer Studentin und einer Sozialpädagogin. Zu Beginn des neuen Kita-Jahres reduziert sich die Anzahl der Betreuerinnen um ein oder zwei Personen. Dafür kommt eine erfahrene Erzieherin ins Team. Auch bis zu zwei FSJler könnten hinzukommen.

Pietschmann wünscht sich, dass die Telefonanlage mit WLAN im Haus 1 wieder funktionstüchtig gemacht und der veraltete PC im Haus 1 ausgetauscht wird. „Schön wäre es auch“, sagt Pietschmann, „wenn wir die Sporthalle am Nachmittag nutzen könnten – auch in den Ferien.“ Um einen fließenden Übergang von Haus 1 zu Haus 2 zu bekommen, wünscht sich die AWO bis zum Abriss von Haus 1 zudem eine Straßensperrung in diesem Bereich.

Was die Verwaltung sagt

Sven Schreiber, Leiter des Sachgebiets Kinder, Jugend und Bildung, merkte an, auch die Schule habe sich darüber beklagt, dass sie zu wenig Hallenzeiten habe. Er versprach, einen Weg zu finden, damit die AWO-Kids die Halle nutzen können. Dietmar Ernst, der Bürgermeister Gunter Braun als Sitzungsleiter vertrat, lobte die Arbeit der AWO. „Wir müssen froh sein, dass wir sie haben.“