Die beliebten Holzversteigerungen müssen auch dieses Jahre ausfallen (Symbolfoto) Foto: Anja Bertsch

Brennholz: Abgabe zum Festpreis

Steinen. Auch 2022 wird es keine normalen Holzversteigerungen in Hägelberg, Hüsingen und Schlächtenhaus geben. Stattdessen wird Holz auf vorherige Bestellung hin bereitgestellt. Für Polterholz liegt der Preis bei 58 Euro je Festmeter; in Hägelberg und Hüsingen gibt es zusätzlich Sterholz zu 70 Euro je Raummeter (Bruttopreise).

 

Angesichts der Coronalage sei abzusehen gewesen, dass die Holzversteigerungen kaum stattfinden können, so die drei Ortsvorsteher Gabriele Kaiser-Bühler, Jürgen Schäfer und Almut Steyer in einer Mitteilung. Schweren Herzens habe man sich daher entschieden, vorsorglich die Reißleine zu ziehen, um kurzfristigen Absagen zuvorzukommen, wie sie letztes Jahr nötig waren.

Anmeldefristen

In Hägelberg gibt es Buche, eine geringe Beimischung von Eiche ist möglich. Anmeldungen sollten möglichst bis zum 22. Dezember erfolgen, spätestens aber bis zum 7. Januar

In Hüsingen gibt es Buche, Esche oder Mischlose; geringe Anteile Eiche sind möglich. Die Anmeldefrist hier läuft bis zum 14. Januar.

In Schlächtenhaus gibt es Buche, ein geringer Anteil Eiche ist möglich. Auch hier muss die Anmeldung bis 14. Januar vorliegen.

Polterholz wird bis Ende Februar bereitgestellt, Sterholz vermutlich bis Ende März 2022.

Am einfachsten geht die Bestellung für alle Ortsteile über das Formular auf der Homepage des Ortsteils Hägelberg unter www.hägelberg.de. Die Bestellungen können auch schriftlich oder per Mail bei den jeweiligen Ortsverwaltungen abgegeben werden: post@ov-haegelberg.de, post@ov-huesingen.de, post@ov-schlaechtenhaus.de). Sie müssen folge Informationen enthalten: Name und Kontaktdaten (Adresse, Mailadresse, Telefonnummer), gewünschte Holzmenge, Motorsägenführerschein (Kopie oder Scan).

Sobald das Holz bereitliegt, werden zunächst die Rechnungen verschickt. Erst nach der Bezahlung darf das Holz abgefahren werden. „Wir hoffen, dass diese Vergabeart breiten Anklang findet – und dass wir 2023 dann wieder Versteigerungen im Wald durchführen können“, so die Ortsvorsteher abschließend.