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Steinach Einsatz für Gemeinschaft und Heimat

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Lob und Anerkennung für Welschensteinachs Ortsvorsteher Erich Maier (Bildmitte) gab es von Claude Höhner (von links), Peter Weiß, Nicolai Bischler, Frank Edelmann, Marion Gentges und Amtsnachfolger Xaver Rockenstein. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Mit Erich Maier hat ein Vollblut-Politiker die Kommunalpolitik verlassen. Bei einer zweistündigen Feier wurde er in der Allmendhalle mit viel Lob, Anerkennung und Ehrerbietung als Welschensteinachs Ortsvorsteher verabschiedet.

Welschensteinach. Musikalisch begleitet von der Musikkapelle um Dirigent Georg Obert bedankte sich Steinachs Bürgermeister Nicolai Bischler: "Sie haben 16 Jahre lang die Geschicke von Welschensteinach geprägt wie kein anderer." Viele Projekte seien über den Schreibtisch des Ortsvorstehers gegangen, die Kommunalpolitik und das Einsetzen für andere Menschen wären genau sein Ding gewesen.

Bei der ersten gemeinsamen Fahrt in die Partnerstadt Truchtersheim habe es ihn beeindruckt, wie sehr Maier die seit 55 Jahren bestehende Partnerschaft lebe, so Bischler. Vom ersten Tag seiner Amtszeit an sei er ein kollegialer und kompetenter Ratgeber gewesen. Mit dem BZ-Verfahren, dem Dorfladen und dem Lindenplatz als kulturellem Treffpunkt zählte der Bürgermeister nur einige Projekte auf.

Bundestagsabgeordneter Peter Weiß (CDU) bescheinigte Maier eine außerordentlich freundliche Art und nannte ihn den Sympathie-Träger Nummer 1 im Dorf. Hohen Respekt zollte er Erich und Ehefrau Marina Maier für deren soziales Engagement, das den Begriff der Solidarität mit Leben fülle. "Bleib uns allen als guter Ratgeber", wünschte Weiß.

Landtagsabgeordnete Marion Gentges (CDU) las an der Zahl der Gäste die Wertschätzung gegenüber dem Ortsvorsteher ab. "Du warst 45 Jahre lang Förster und weißt, was die Klimaveränderung für den Wald bedeutet. Das trägst du an die entsprechenden Stellen weiter", bedankte sich Gentges. Neben den Aufgaben als Ortsvorsteher habe er sich um die Familie und die Vereine gekümmert, das Ehepaar Maier sei immer und überall engagiert. "Menschen wie ihr sorgen dafür, dass Ortschaften mehr sind, als nur funktionierende Verwaltungseinheiten, sondern auch Gemeinschaft, Heimat und Zuhause."

Amtsnachfolger Xaver Rockenstein benannte die Vereinsarbeit, infrastrukturelle und sicherheitsrelevante Themen sowie die Liebe zur Heimat als treibende Kräfte für Maiers Engagement. "Du hast mit deinem Einsatz der Demokratie ein Gesicht und eine Stimme gegeben", bedankte er sich im Namen des Ortschafts- und Gemeinderats. Auch CDU-Vorsitzende Irmgard Spitz zielte in diese Richtung: "Du warst Vorbild für moralisches und verantwortungsbewusstes Handeln."

Vereinssprecher Josef Walter sprach von der starken Verwurzelung Maiers, die sich im regelmäßigen Besuch der Vereinsfeste und Hauptversammlungen spiegle.

Besonders herzlich und persönlich verabschiedete Altbürgermeister Frank Edelmann den scheidenden Ortsvorsteher, mit dem er 18 Jahre lang zusammenarbeitete. "Sie haben nicht danach geschaut, jedem nach dem Mund zu reden. Sie haben ein ganz besonderes Werte-System, auf dem Sie gestanden haben und das Sie geleitet hat."

Für die Partnerstadt Truchtersheim sprach Claude Höhner und erinnerte an die gemeinsame Einweihung des Friedendenkmals sowie den Baum des Friedens. Pfarrer Helmut Steidel bescheinigte ein gutes, sehr konstruktives und herzliches Verhältnis.

"So viel Lob, Anerkennung und Ehrerbietung für 16 Jahre: Einer allein kann das nicht leisten. Ich bin von meiner Frau Marina in einem Maß unterstützt worden, ohne das ich das Amt nie und nimmer hätte ausführen können", sagte Erich Maier. Er richtete ein Dankeschön in alle Richtungen und erinnerte daran, dass am 18. August der Besuch in Truchtersheim zur dortigen Messedi ansteht. "Wenn die ganze Welt zerstritten ist, müssen wenigstens die Elsässer und die Südbadener zusammenhalten", sagte der Welschensteinacher Neben dem Programm des gemischten Chors und des Trachtenvereins war der Auftritt von Erich Maiers Enkelinnen Jule und Mila etwas Besonderes.

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