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Steinach "Der Grandseigneur geht von Bord"

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Steinachs Bürgermeister Nicolai Bischler (von links) verabschiedete Bertin Metzger, Katharina Schwendemann, Nicolai Himmelsbach, Erich Maier und Joes Meßmer aus dem Gemeinderat. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Der Steinacher Gemeinderat hat sich am Montagabend konstituiert. Zunächst sind aber sechs Räte, die aus dem Gremium ausscheiden, verabschiedet worden.

Steinach. Dem Gemeinderat in seiner bisherigen Zusammensetzung sprach Bürgermeister Nicolai Bischler seinen Dank für das Engagement aus. In die vergangenen fünf Jahre seien wegweisende Entscheidungen gefallen, beispielsweise die Neugestaltung des Adlerplatzes, der Bollenbacher Steg, Flüchtlingsunterbringung, die Aufnahme ins Landessanierungsprogramm, die Generalsanierung der Schneekapelle, die Dorfladen-Ansiedlung in Welschensteinach oder die Vorbereitungen sowohl zur laufenden Rathaussanierung als auch zum Bau des Hochwasserrückhaltebeckens.

Das Engagement im Gemeinderat ist ehrenamtlich. "Vom Einzelnen verlangt es einiges ab", befand der Bürgermeister. Das könne nicht hoch genug wertgeschätzt werden. Für den fairen und sachlichen Umgang sprach er den Gremiumsmitgliedern seinen Dank aus.

Nicolai Himmelsbach und Marco Müller (beide CDU) rückten beide vor ungefähr zweieinhalb Jahren in den Gemeinderat nach und schieden mit den Kommunalwahlen aus. "Es war bestimmt nicht leicht für Sie, sich in die vielen Themen einzuarbeiten", sagte der Bürgermeister. "Sie haben es mit Bravour gemeistert."

Katharina Schwendemann und Bertin Metzger (beide JL) sind beide 2014 gewählt worden, haben aber nicht mehr kandidiert. Für Steinach hätten sie sich mit viel Herzblut und Sachverstand eingesetzt, lobte Bischler.

"Das ist etwas komplexer", befand der Bürgermeister eingangs der nächsten Verabschiedung. Erich Maier (CDU) scheidet nicht nur aus dem Gemeinderat, er gibt auch sein Amt als Welschen­steinachs Ortsvorsteher ab. Dieses wird noch einmal gesondert gewürdigt, kündigte Bischler an. Am Montagabend ging es um den Gemeinderat, dem Maier ebenfalls seit 2014 als gewähltes Mitglied angehörte. "Sie haben sich durch profundes Wissen um Land- und Forstwirtschaft hervorgetan", meinte Bischler. Auch die Geschichte Welschensteinachs habe Maier immer am Herzen gelegen. "Als Ortsvorsteher und Gemeinderat haben Sie es geschafft, die Balance zu halten, ohne einen der Ortsteile zu vernachlässigen oder zu übervorteilen. Doch, vielleicht ein bisschen zugunsten von Welschensteinach", fügte Bischler mit einem Augenzwinkern hinzu.

Nach 20 Jahren verlässt Josef Meßmer (CDU) den Gemeinderat. Die Entwicklung Steinachs habe er in diesen vier Amtsperioden "maßgebend mitgeprägt", würdigte Bischler. Meßmer sei dabei immer zuverlässig und gradlinig gewesen. Die Modernisierung des Schwimmbads, die Allmendhalle, das BZ-Verfahren – all dies hat Meßmer mitgeprägt. "Jetzt gehen Sie als Grandseigneur der Steinacher Kommunalpolitik von Bord." Für die "Zeit danach" wünschte Bischler alles Gute und viel Zeit für Familie und Hobbys. Neben dem Glaswappen der Gemeinde, das alle scheidenden Räte erhielten, bekam Meßmer eine Ehrenurkunde des Gemeindetags.

Erich Maier ist seit 2003 Ortsvorsteher von Welschensteinach gewesen. Sein Engagement wird noch im Rahmen eines Festakts gefeiert.

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