Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Unfälle in Freudenstadt leicht zurückgegangen. Zu geringer Sicherheitsabstand und zu hohe Geschwindigkeit bleiben aber ein Problem.
Die Zahl der Verkehrsunfälle ist in Freudenstadt im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das geht aus der Unfallstatistik hervor, die am Dienstagabend im Freudenstädter Gemeinderat vorgestellt wurde.
Demnach gab es im vergangenen Jahr 312 Verkehrsunfälle. Im Jahr 2023 waren es noch 331. Auch die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten ist im selben Zeitraum gesunken – von 17 auf 13.
Nach wie vor ist es aber ein Problem, dass zu viele Verkehrsteilnehmer sich nicht an die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände halten und dadurch Unfälle verursachen. So ist die Zahl der Unfälle wegen Missachtung des Abstandsgebots im vergangenen Jahr gestiegen – von 13 im Jahr 2023 auf 17. Solche Fälle in der Verkehrsüberwachung zu verfolgen, sei immer etwas schwierig, meinte Gerold Schumacher, der Leiter des Polizeireviers Freudenstadt, in der Sitzung.
Auf dem Land wird viel gerast
Einen deutlichen Anstieg gibt es auch bei den Unfällen, die durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht wurden. 2023 waren es noch 13, im vergangenen Jahr stieg die Zahl auf 18. „Das ist bei einem ländlichen Revier nichts ungewöhnliches, weil wir auf dem Land immer relativ viele Raser haben“, erklärte Schumacher im Gemeinderat.