Das Statistische Landesamt hat neue Daten zur Bevölkerungsstruktur in Baden-Württemberg veröffentlicht. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Daniel Bockwoldt

Wie das Statistische Landesamt mitteilte, lebten noch sie so viele ausländische Staatsangehörige im Südwesten wie derzeit. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lag im November 2020 bei rund 16 Prozent.

Stuttgart - In Baden-Württemberg leben nahezu 1,79 Millionen ausländische Staatsangehörige - und damit so viele wie noch nie seit Bestehen des Landes. Allerdings ist die Einwohnerzahl Baden-Württembergs in den vergangenen Jahren auch stetig angestiegen und lag zuletzt bei 11,11 Millionen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, lag der Anteil an ausländischen Staatsangehörigen an der Gesamtbevölkerung im November 2020 bei 16,1 Prozent. Die Zunahme war im vergangenen Corona-Jahr weiter deutlich schwächer als in den Jahren zuvor.

Am höchsten ist der Ausländeranteil in den Stadtkreisen Pforzheim, Heilbronn, Stuttgart und Mannheim. Den Angaben nach leben ausländische Staatsangehörige überdurchschnittlich oft nahe den Arbeitsplatzzentren und damit in den größeren Städten.

Türkische Staatsangehörige bilden im Südwesten die größte ausländische Bevölkerungsgruppe (251 400). Danach folgen Italiener, Rumänen, Kroaten, Polen und Syrer. Gegenüber 2019 ist vor allem die Zahl der Staatsangehörigen aus Rumänien, dem Kosovo und Bulgarien gestiegen. Die Zahl der Briten, Chinesen und US-Amerikaner in Baden-Württemberg ging zurück.

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