Die Gäubahn hält am Horber Bahnhof. Foto: Lück

Der Vorsitzende des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn Guido Wolf, MdL, begrüßt die am 2. Mai getroffenen Beschlüsse zu Stuttgart 21.

Horb/Stuttgart - "Aus Sicht des Interessenverbands ist es sehr erfreulich, dass sich die Projektpartner von Stuttgart 21 darauf geeinigt haben, ›Vorabmaßnahmen‹ für den Neubau des circa zwölf Kilometer langen Pfaffensteigtunnels im Abschnitt Flughafen–Böblingen bereits jetzt einzuplanen. So können später Planungszeiträume und damit die leider unvermeidliche Unterbrechung der Gäubahn mit Umstieg in Vaihingen zeitlich verkürzt werden", wird der MdL-Verbandsvorsitzende Guido Wolf in einer Pressemitteilung zitiert.

Einstimmig beschlossen

Der Verbandsvorsitzende begrüßt auch die Bestrebungen der Projektpartner zur weiteren Aufrechterhaltung der Fernverkehrshalte in Böblingen und Singen im Rahmen des Deutschlandtaktes. "Dies" – so Guido Wolf – "entspricht auch der Beschlussfassung und den Forderungen der Mitglieder des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, die in der Verbandsversammlung am 18. März im Landratsamt Böblingen einstimmig beschlossen wurden".

"Unterbruch" der Gäubahn in Vaihingen

In dieser Sitzung beschlossen die Mitglieder des Interessenverbands einstimmig, die auf der Gäubahn im Zusammenhang mit dem Deutschlandtakt diskutierten und über die bisherigen Ausbaumaßnahmen hinausgehenden Verbesserungen zu begrüßen und deren zügige Planung zu fordern. Darüber hinaus forderte der Interessenverband, dass die Halte in Singen Hauptbahnhof und Böblingen auch bei Umsetzung der neuen Ausbaumaßnahmen sowie bei Vertaktung an allen Knotenpunkten im Sinne des Deutschlandtaktes aufrechterhalten bleiben.

Ebenso wurde die Erwartung formuliert, dass ein "Unterbruch" der Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen zeitlich so gering wie möglich gehalten wird und für diese Zeit möglichst gute Alternativangebote zur Anbindung an den Stuttgarter Hauptbahnhof geschaffen werden.