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Starzach Ein Spiel mit Teamgeist und Fairness

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Cecilia Masching und Johannes Müller sind startklar für die Wiedereröffnung ihrer "LaserHall"Foto: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Ab diesem Wochenende darf in der Börstinger "LaserHall" von Cecilia Masching und Johannes Müller wieder zu heißem Sound, Lichteffekten, Nebel und Seifenblasen-Sturm markiert (neudeutsch "getaggt") werden, was der Laserstrahl hergibt.

Starza ch-Börstingen. Die beiden mussten ihre Halle, die sie erst vor einem halben Jahr aufgemacht hatten, wegen der Corona-Krise schließen und stehen nun vor einem Neu­anfang.

Damit sich ihre Besucher auch wirklich sicher fühlen können, haben die beiden Gesellschafter ein umfangreiches Hygienepaket geschnürt, das von ihnen und ihren acht Mitarbeitern streng umgesetzt wird.

Handdesinfektion und Mundschutz sind ab dem Betreten der Halle selbstverständlich. Nach jeder Spielrunde, die meist aus drei Durchgängen besteht und etwa eine Stunde dauert, wird Halle und Equipment komplett gereinigt und desinfiziert. "Dafür ist zwischen jeder Gruppe eine Stunde Pause, damit wir alles sorgfältig erledigen können", sagt Johannes Müller zu seinem Sicherheitskonzept. Zudem müssen die Gruppen geschlossen kommen und gehen und eine Belegung ist nur nach telefonischer Voranmeldung möglich. "Einzelpersonen und Laufkundschaft können wir derzeit leider noch nicht reinlassen", bedauern die beiden.

Für die beiden Jungunternehmer war die Schließung ihrer Halle nach dem erfolgreichen Start ein herber Rückschlag. Hatten sie zuvor viel Arbeit, Herzblut, jede Mengen Ideen und noch mehr Engagement in ihr Projekt gesteckt und auch so manchen Rückschlag überwunden, bis alles so lief, wie sie es sich vorgestellt hatten, brach plötzlich alles weg.

Ungefähr 15 Gruppen mussten sie nach Bekanntwerden des bundesweiten Kontaktverbotes wieder ausladen und ein Betrag im vierstelligen Bereich musste ausgebucht werden. Um so mehr freuen sich die Beiden nun, wieder durchstarten zu können.

Beruflich sind sie abgesichert. Cecilia Masching, geborene Bloch, konstruiert und fertigt zusammen mit ihrem Vater Edwin Bloch im selben Gebäude mit ihrer Firma "MEB" Präzisionsantriebe und Elektronikkomponenten und ihr Geschäftspartner Johannes Müller verdient seine Brötchen in seinem Hauptberuf als Gymnasiallehrer in Sindelfingen.

Und in der dortigen "Laserbase" hatte er auch den ersten Kontakt mit dem futuristischen Spaß, der Punktejagd mit der Laser-Pistole. Er war mit einer seiner Klassen dort und war sofort begeistert. "Das ist eine Art von Freizeitvergnügen, das man nur in der Gruppe spielen kann. Es fördert Teamgeist, Fairness, Gruppenbildung und -dynamik und macht jede Menge Spaß", so sein Eindruck, den er nach dieser ersten Begegnung mit nach Hause nahm.

Als weiteren positiven Aspekt kam für ihn dazu, dass Mobbing und Diskriminierung bei dieser Art von sportlicher Freizeitgestaltung keine Chance haben. Er teilte diese Erfahrung mit seiner Bekannten und schnell war den beiden Weitingern klar, dass man so ein Angebot auch aufs Land holen sollte. Die Idee der "LaserHall" war geboren.

"Unser Angebot hat nichts mit sogenannten Ballerspielen oder Paint-Ball zu tun, bei dem mit Farbkugeln aufeinander geschossen wird. Bei uns ist es vielfältiger. Hier wird mit dem Laser nach bestimmten Regeln markiert. Die Markierung kann erfolgen, um Spieler für eine Gruppe zu gewinnen, um Ziele zu treffen, um Punkte zu bekommen oder andere Aufgaben zu lösen", erklärt Müller das Grundprinzip seines Angebotes. Alle Spieler starten auf dem untersten Schwierigkeitsgrad (Level Eins) und können sich bis zur Meisterklasse (Level Sechs) hocharbeiten. 75 Spielvarianten sind in der Börstinger Halle möglich.

Für die meisten Besucher ist es ein Freizeitvergnügen, das von ganz unterschiedlichen Gruppen gebucht wird. Vom Junggesellenabschied bis zur Hochzeitsgesellschaft durften die beiden Kompagnons schon alles begrüßen. Zudem ist das "Markieren" auch eine ernsthafte Sportart, die von Vereinen betrieben wird. "Zu uns kommt eine Gruppe aus der Nähe von Karlsruhe, die international unterwegs ist", erzählt Cecilia Masching. "Kürzlich waren die sogar in Las Vegas bei einem Wettkampf", ergänzt ihr Geschäftspartner, der betonte, dass auch Mitgliedschaft in der "LaserHall" möglich sei.

Für die beiden Hallenbetreiber steht fest, dass diese Art der Freizeitgestaltung ein großer Spaß für alle Bevölkerungsschichten ist. "Wir freuen uns, wenn’s wieder los geht und die Besucher zu uns kommen."

Weitere Informationen: www.laserhall.de

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